Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Hoffentlich wird keiner krank:Grizzlys-Misere schlimm wie nie

Eishockey Hoffentlich wird keiner krank:Grizzlys-Misere schlimm wie nie

Hoffentlich wird nicht noch einer krank! Die Grizzlys Wolfsburg werden von einer Verletzungsserie gebeutelt, wie sie sie nur selten hatten und nie so früh in der Saison. Insgesamt sieben Akteure sind teils schwer verletzt. Ob am Sonntag (14 Uhr) im Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings auch nur einer zurückkehrt, ist offen. Fünf Verteidiger und elf Stürmer – mehr sind es momentan nicht.

Voriger Artikel
Später Doppelschlag rettetGrizzlys einen verdienten Punkt
Nächster Artikel
Grizzlys 4:1 gegen Schwenningen

Was machen wir? Manager Charly Fliegauf und Grizzlys-Coach Pavel Gross diskutieren die Personalsituation.

Quelle: imago sportfotodienst

Wolfsburg. Dabei hatten sich die Grizzlys vor der Saison breit aufgestellt. Mit acht Verteidigern und 14 Angreifern hätten sie im Optimalfall immer drei Akteure auf die Tribüne schicken können. Inzwischen kam mit Carter Proft noch Hilfe dazu, doch nur ein einziges Mal hatten die Grizzlys einen Akteur übrig. Danach verabschiedete sich seit vergangenen Freitag in jedem Spiel ein Akteur. Intern wird längst diskutiert, was der Etat noch an Spielraum für eine Verstärkung hergibt.

Auch schlimm: Mit Mark Voakes fehlt ein Top-Skorer und stabiler Bully-Spieler. Mit Fabio Pfohl hat ein weiterer Mittelstürmer noch gar kein DEL-Saisonspiel gemacht. Genauso wenig wie Marcel Ohmann und Abwehrroutinier Jimmy Sharrow. Zu Voakes, der sich am Dienstag gegen Salzburg verletzt hatte, gibt es vom Klub weiterhin keine Aussage zur Diagnose. Was kein gutes Zeichen ist, auf eine Gehirnerschütterung hindeutet. Am Donnerstag in Augsburg ging Torsten Ankert offenbar mit einer Schulterverletzung raus. Zu Saisonbeginn hatte er schon einmal Schulterprobleme gehabt. Auch zu ihm gibt es vom Klub keine Details. Es sah nicht danach aus, dass er am Sonntag zurückkehren könnte. Hoffnung besteht in dieser Hinsicht wahrscheinlich einzig bei Verteidiger Alex Roach und Torjäger Kris Foucault. Das wäre schon einmal was. Denn Herz, Moral und Willen hatten die Wolfsburger zuletzt mehrfach unter Beweis gestellt. Die Beine allerdings werden beim Rumpfkader nicht leichter. Gegen Schwenningen wird es das fünfte Spiel in zehn Tagen. „Wir müssen nun schnell regenerieren, um am Sonntag wieder marschieren zu können“, sagt Coach Pavel Gross.

Von Jürgen Braun

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.