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Heim-Knaller: Helfen die Grizzlys-Fans wieder?

Eishockey – DEL: Gipfeltreffen gegen Nürnberg Heim-Knaller: Helfen die Grizzlys-Fans wieder?

Jahres-Ausklang mit einem Spitzenspiel! Die Grizzlys Wolfsburg empfangen am Freitag (19.30 Uhr) als Tabellendritter den Tabellenzweiten Nürnberg Ice Tigers.Erneut wird eine große Kulisse erwartet. Gut findet das Manager Charly Fliegauf.

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Können ihre Grizzlys zum Sieg treiben: Die Fan-Unterstützung half am Mittwoch gegen Düsseldorf. Am Freitag im Spitzenspiel gegen Nürnberg schadet sie erst recht nicht.

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg. „Spitzenmäßig“ fand Fliegauf die vollen Ränge gegen Düsseldorf am Mittwoch. 3500 Besucher markierten Saisonrekord, Sitzplätze waren nur noch wenige frei. Am Freitag wird es nicht viel anders sein. Der Manager: „Die Mannschaft hat sich das verdient. Und das Publikum hat dazu beigetragen, dass es gegen Düsseldorf so gut geklappt hat.“ Wolfsburgs Personaldecke ist extrem kurz. Am Freitag kommt mit den physisch starken Nürnbergern ein schwererer Gegner als die DEG. Da können die Fans wieder helfen.

Immerhin: Die Grizzlys werfen oft ein Plus gegen die kräftigen Nürnberger in die Waagschale. Sie sind teils schneller, beweglicher. Die Bilanz gegen die Franken ist prächtig und in eigener Halle mit 19 Siegen bei nur zwei Niederlagen überragend. Auch das erste Saisonheimspiel gewann Wolfsburg.

Spitzenspiel laut Tabelle - es bringt auch den Vergleich der Spitzenspieler: Wolfsburg hat mit Sebastian Furchner (15 Treffer) und Brent Aubin (12) zwei Top-Torjäger der Liga, die Gäste (sechs Siege in Folge im Rücken) haben mit Patrick Reimer und Leo Pföderl (je 16) die Besten. Grizzlys-Keeper Felix Brückmann (Gegentorschnitt 1,84) ist der Top-Goalie der Liga, Nürnbergs Jochen Reimer die Nummer 4. Unter den besten Assistenten der Liga rangiert Nürnbergs Steven Reinprecht auf Platz zwei (23 Vorlagen), Wolfsburgs Mark Voakes (20) auf Rang sechs. Bei den Gastgebern ist Jeremy Dehner der torgefährlichste Verteidiger (21 Punkte), bei Nürnberg Jesse Blacker (24) - die Plätze drei und eins in der DEL.

Dehner ist zudem ein Grizzlys-Schlüsselspieler höchster Klasse. Nicht nur wegen seiner Punkte. Für seine Vorstellung gegen Düsseldorf hatte Fliegauf nur ein Wort: „Wow!“ Ein Traumpass zum 2:1 und ein Tor krönten die Leistung.

Kleiner Kader, aber trotzdem Vollgas - so packte Wolfsburg Düsseldorf. So soll es laut Dehner auch am Freitag gehen: „Wenn man so einen kleinen Kader hat, dann kann man nicht sagen, wir laufen jetzt einfach weniger. Wir müssen dann halt noch konsequenter unser System spielen. Wir haben viele gute Schlittschuhläufer.“ Am Erfolgsrezept gegen Düsseldorf müsse nichts geändert werden. Dehner: „Wir waren sehr diszipliniert. Kein Haken, kein Stockcheck - das war der Schlüssel.“

von Jürgen Braun und Alexander Heldt

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