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Grizzlys Wolfsburg Gross über Johnson: Ich hoffe, er trifft öfter als sein Bruder
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Gross über Johnson: Ich hoffe, er trifft öfter als sein Bruder
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21:05 18.01.2017
In seinem Wohnzimmer: Vor dem Tor macht Wolfsburgs Neuer gern Alarm - wie Nick Johnson (hier noch im Schwenninger Trikot) auch schon in der Eis-Arena zeigte. Quelle: Imago

Johnsons Bruder Gregg hat mal für die Grizzlys gespielt, schoss fünf Tore in 44 Partien. „Ich hoffe, Nick schießt mehr Tore als sein Bruder“, sagte Gross am Mittwoch mit einem Schmunzeln. Nick Johnson hatte zuletzt im tschechischen Oberhaus kaum getroffen. Gross aber ist zuversichtlich: „Ich habe ja Spiele von ihm in der tschechischen Liga gesehen - der Slot, der Raum vor des Gegners Tor, ist sein Wohnzimmer.“ Spieler mit dieser Qualität haben die Grizzlys nicht viele.

Dass er die Liga (2013/14 war Johnson in Schwenningen) kenne, sei von Vorteil, dass er direkt aus dem Spielbetrieb komme, auch. Weil es bei Johnson zuletzt nicht lief, erwartet ihn sein Trainer motiviert. Und Gross weiß auch: „Wenn er wieder auf dem Weg zu seinen 22 Vorjahres-Treffern gewesen wäre, hätten wir ihn nicht bekommen.“ Der bullige Stürmer muss gefüttert werden, einst hatte er in Pilsen mit NHL-Star Martin Straka gespielt, später mit anderen Top-Stürmern. In dieser Saison musste er in hinteren Formationen ran.

In Tschechien hatte Johnson nach seinem Abschied das Geschehen in der DEL verfolgt. Bei den Grizzlys trainierte er am Mittwoch in einer Formation mit Gerrit Fauser und Sebastian Furchner, doch das, so Gross, müsse nicht endgültig sein.

Johnson übrigens ist als Jüngster der letzte Aktive dreier Brüder. Neben Gregg hat auch Keith (2010/11 mal bei Zweitligist Heilbronn) aufgehört.

von Yannik Haustein und Jürgen Braun

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