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Grizzlys Wolfsburg Gross-Nachfolge: Kreutzer bereit für Grizzlys
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Gross-Nachfolge: Kreutzer bereit für Grizzlys
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10:19 22.02.2018
Hat er bald bei den Grizzlys das Sagen? Christof Kreutzer (zuvor Düsseldorf) war und ist ein heißer Kandidat bei Wolfsburgs Erstligist und hat auch Interesse. Quelle: imago 27103782/Buthmann
WolfsBurg/Düsseldorf

Am Mittwoch kommt Charly Fliegauf aus Nordamerika zurück. Dann wird der Manager der Grizzlys Wolfsburg die Sondierung in Sachen Trainerfrage forcieren. Heißer Kandidat: Christof Kreutzer (bis März 2017 bei der Düsseldorfer EG). Kreutzer gegenüber der Wolfsburger Allgemeinen: „Wolfsburg ist sehr interessant, das will ich nicht abstreiten.“

Ob die Grizzlys ihn schon kontaktiert haben, lässt der frühere DEG-Profi auf Nachfrage offen, wirkt aber gut informiert. So, als ob er mit neuerlicher Wolfsburger Kontaktaufnahme in diesen Tagen rechne. Kreutzer hatte seit 2008 Düsseldorfs U 18 gecoacht, stieg 2012 beim DEL-Team als Co-Trainer ein, wurde dort 2014 Chefcoach, führte die DEG wieder in obere Tabellenregionen. Eine Saison darauf war er Trainer des Jahres, um 2017, als die DEG abgerutscht war, beurlaubt zu werden. Zudem war er ab 2014 zugleich auch Manager der DEG.

Und wenn er denn auch nur bei der DEG Coach war, so räumt Kreutzer mit Gerüchten auf, dass er vielleicht gar nicht aus dem Rheinland wegwolle. Kreutzer mit einem Schmunzeln: „Ich bin da total offen, ich möchte als Trainer weitermachen. In diesem Job sollte man flexibel sein.“

Für die Grizzlys könnte er sogar eine kostengünstige Lösung werden. Denn bei den Düsseldorfern hat der 50-Jährige noch einen Vertrag bis 2019. Da wäre über eine Auflösung zu reden, das spart dem neuen Klub in der Regel ein wenig. Letztlich nachrangig, aber vielleicht auch ein Faktor. Kreutzer, am Samstag unter anderem mit Wolfsburgs Angreifer Sebastian Furchner in Düsseldorf auf dem Eis vor 9000 Zuschauern beim Abschiedsspiel für Daniel Kreutzer, scoutete zuletzt für Bundestrainer Marco Sturm.

Nach WAZ-Informationen raus aus dem Rennen: Kevin Gaudet (Zweitligist Bietigheim). Und auch Dan Ratushny (früher Straubing, zuletzt in der Schweiz), der als heißer Kandidat galt, wird es wohl nicht.

Fliegauf hat wahrscheinlich mehrere Kandidaten sondiert, darunter könnten einige Kandidaten aus der multinationalen EBEL sein – allesamt Nordamerikaner und ohne DEL-Erfahrung.

Von Jürgen Braun

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