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Grizzlys wollen „nicht lockerlassen“

Eishockey – DEL Grizzlys wollen „nicht lockerlassen“

Das Doppelsieg-Wochenende war für Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg ein Schritt in die richtige Richtung, doch das Team kann sich darauf nicht ausruhen.

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„Seine Mitspieler profitieren massiv von ihm“: Das Comeback von Grizzlys-Kapitän Tyler Haskins (2. v. r.) war wichtig.

Quelle: imago sportfotodienst

Wolfsburg. Zwei Spiele, zwei Siege: Hinter den Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg liegt ein erfolgreiches Wochenende, das Team scheint in die Spur gefunden zu haben – und machte nach dem 3:2-Erfolg nach Verlängerung gegen die Düsseldorfer EG beim 5:3-Sieg gegen die Iserlohn Roosters einen merklichen Schritt nach vorne.

Der sorgte für Erleichterung, so auch bei Grizzlys-Stürmer Alexander Weiß: „Das erste Liga-Wochenende war eine Katastrophe. Wir sind jetzt auf einem besseren Weg“, befindet der 30-Jährige. Verteidiger Jeremy Dehner schließt sich an: „Es läuft langsam besser.“ Zuvor forderte der Defensiv-Mann nach der Düsseldorf-Partie am Freitag, ähnlich wie Wolfsburgs Coach Pavel Gross („Wir brauchen mehr!“): „Wir müssen besser spielen, wenn wir müde sind.“

Am Sonntag gelang das gegen Iserlohn, wirklich ins Schwimmen gerieten die Grizzlys nur Ende des letzten Drittels, als die Roosters ihre Schlussoffensive aufzogen. Erfolgreich war sie nicht, stattdessen gab’s Wolfsburgs ersten Saisonerfolg über 60 Minuten – der schlechteste Start seit 2012/13 (vier Punkte aus sechs Spielen) konnte damit abgewendet werden. „Im Kollektiv war es auf jeden Fall gut, das gibt Selbstvertrauen“, freut sich Grizzlys-Manager Charly Fliegauf.

Die Rückkehr von Kapitän Tyler Haskins am Freitag habe dabei eine wichtige Rolle gespielt: „Seine Mitspieler profitieren massiv von ihm. Außerdem ist es für uns besser, nicht mehr so berechenbar zu sein“, so Fliegauf weiter. Zuvor war vor allem die Sturmreihe um Mark Voakes für Tore zuständig, nun kam die Haskins-Reihe dazu. „Für Gerrit Fauser und Christoph Höhenleitner ist es dabei sehr wichtig, dass sie ihre ersten Saisontore geschossen haben“, so Fliegauf. Entscheidend waren im Iserlohn-Spiel „dreckige Tore. Die sind zwingend notwendig“, betont Fliegauf, nachdem Gross bereits lobte, auch Schüsse von der blauen Linie aufs Tor gebracht zu haben.

Doch auf den positiven Erkenntnissen dürfen sich die Grizzlys nicht ausruhen. Fliegauf: „Sicher war es bisher unser bestes Wochenende, aber wird dürfen nicht lockerlassen. Wir müssen ackern, ackern, ackern!“

Von Yannik Haustein

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