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Grizzlys verlieren spektakuläres Derby 4:5

Eishockey Grizzlys verlieren spektakuläres Derby 4:5

Spektakuläres Derby, aber keine Punkte: Die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg mussten sich nach einer hin und her wogenden Partie gegen die Fischtown Pinguins mit einer 4:5-Niederlage abfinden – die dritte Pleite in Folge für das Team von Coach Pavel Gross.

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Es reichte nicht: Zwar traf Sebastian Furchner (r.) doppelt für die Grizzlys, letztlich bejubelten aber die Fischtown Pinguins einen 5:4-Auswärtssieg.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Das Derby begann mit einigem Auf und Ab, Wolfsburg, dieses Mal in schwarzen Trikots statt der zuletzt stets orangefarbenen Jerseys, hatte etwas mehr vom Spiel. Zwar hatte Bremerhavens Jan Urbas die erste Riesenchance des Spiels, konnte Grizzlys-Goalie Jerry Kuhn aber mit seiner Bewegung von hinter dessen Kasten nicht überwinden. Stattdessen war es Gerrit Fauser, der auf der anderen Seite das Skoring eröffnete: In Überzahl fand Kris Foucault den 28-Jährigen mit einem schönen Pass, der folgende Schuss fand seinen Weg vorbei an Pinguins-Schlussmann Tomas Pöpperle.

Dann ging es jedoch bergab: Nur 14 Sekunden später glich Chad Nehring die Partie wieder aus, Bremerhaven war in der Folge am Drücker und ging durch Jason Bast in Unterzahl in Führung – Wolfsburgs Jeremy Dehner war beim Konter-Versuch der Pinguins weggerutscht, Bast hatte in der folgenden Zwei-Auf-Eins-Situation leichtes Spiel.

Nach der ersten Unterbrechung ergab sich wieder ein anderes Bild: Wolfsburg kam energischer aus der Kabine, drückte auf den erneuten Ausgleich – und bekam ihn: Sebastian Furchner fälschte eine Fauser-Direktabnahme im Powerplay ab. Damit nicht genug: Grizzlys-Verteidiger Björn Krupp probierte es mal mit einem Schlagschuss von der Bande, die Scheibe fand den Weg durch die Meute vor Pöpperles Tor – 3:2.

Die Seefahrt war damit jedoch noch nicht abgeschlossen: Nun war Bremerhaven wieder dran. Erneut traf Bast, und zwar erneut in Unterzahl. Wieder war die Partie ausgeglichen, bis Urbas die Gäste wieder in Front brachte, dauerte es jedoch nicht lange. Wolfsburg wirkte nun untypisch verunsichert und fing sich auch noch Gegentor Nummer fünf, Jordan Owens stellte auf 5:3 aus Bremerhavener Sicht.

Im Schlussdurchgang gab es auf beiden Seiten zunächst wenig Offensive. Die Fans beider Lager wussten die Zeit gut zu überbrücken, sangen gemeinsam und machten eine Polonäse – schöne Szenen am Rande eines Derbys. Auf dem Eis kam Wolfsburgs Schlussoffensive derweil zu spät: Sebastian Furchner erzielte zwar aus dem Nichts das 4:5, letztlich durften aber die gut 400 mitgereisten Bremerhavener ihr Team feiern, taten dies nach der Schlusssirene auch ausgiebig.

Bei den Grizzlys war derweil die Enttäuschung über die eigene Leistung groß. „Wir haben nicht gespielt, was uns stark macht“, meinte Doppeltorschütze Furchner. Fauser fügte an: „Wir hatten es wohl im Kopf, Bremerhaven schon geschlagen zu haben.“ Coach Gross räumte ein: „Es war ein absolut verdienter Sieg für Bremerhaven. Wir haben in der Defensive viel zu viele Fehler gemacht.“

Von Yannik Haustein und Jakob Schröder

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