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Grizzlys verlieren mit 1:4 in Nürnberg

Eishockey – Play-Offs: Starke Gastgeber verkürzen auf 2:3 Siege Grizzlys verlieren mit 1:4 in Nürnberg

Jetzt wird es zur Nervenschlacht! Am Dienstag (19 Uhr) in Wolfsburg haben die Grizzlys die nächste Chance, ins Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft einzuziehen. Die erste konnten sie am Sonntag nicht nutzen.

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Wolfsburgs Brent Aubin (2.v.l.) freut sich über das 3:1 durch Philip Riefers (r).

Quelle: dpa

Nürnberg/Wolfsburg. Die Ice Tigers Nürnberg, die nicht verlieren durften, gaben vor 7672 Fans in ihrer ausverkauften Halle alles, gewannen verdient mit 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) und verkürzten die Serie auf 2:3. Philip Riefers hatte für Wolfsburg getroffen.

Erstes Drittel: Die Gastgeber kommen mit viel Druck. Eine frühe Unterzahl bremst sie dabei nicht. Ärgerlich: Das 1:0 legen die Grizzlys selbst vor. Rob Hisey bekommt die Scheibe nicht richtig weit aus der eigenen Zone, trotzdem wechseln alle Mann, drei Nürnberger rauschen frei auf Felix Brückmanns Kasten, Marco Pfleger verwandelt ins Dreieck. Alexander Karachun (10.) verpasst frei vor Andreas Jenike das 1:1, schießt genau auf den Keeper. Danach spielt nur noch Nürnberg. Patrick Reimer trifft den Pfosten. Brückmann rettet den knappen Spielstand. Gerrit Fauser humpelt, in der 16. Minute von Dany Syvrets Hammer am Knie getroffen, in die Kabine. Nur 1:0 für Nürnberg nach dem ersten Abschnitt - das ist das Beste aus Wolfsburger Sicht.

Zweites Drittel: Nürnberg holt Versäumtes nach, auch wenn Fauser bei Wolfsburg zurück ist. Beim 2:0 hat es Pfleger viel zu leicht, ist völlig frei im Slot nach Brandon Prusts Pass. Wenig später ist es wieder einfach: Nürnberg behauptet sich an der blauen Linie, dann kurvt Phil Dupuis um Patrick Seifert, zieht unbedrängt vors Tor und vollendet - eine Kopie von Brent Aubins 1:0 am Freitag. Da hatte Wolfsburg später 3:0 geführt, doch Nürnberg kam zurück. Die Grizzlys setzen am Sonntag auch zum Comeback an. Riefers trifft im Nachschuss. Wolfsburg ist voll da, Aubins Schuss streift den Pfosten.

Drittes Drittel: Es gibt gleich den Genickschlag. Ein Pass von der Seite findet zwischen drei Wolfsburgern hindurch den aufgerückten Jesse Blacker - 4:1. Wolfsburg fightet noch eine Weile, doch Nürnberg lässt nichts anbrennen.

Der gegen Wolfsburg bärenstarke Marco Pfleger machte eine Kampfsansage: „Wie schon in den letzten Spielen waren wir keinen Deut schlechter als Wolfsburg, sondern besser. Jetzt hat Wolfsburg den Druck.“ Fakt ist: Nürnberg muss noch zwei Spiele gewinnen, die Grizzlys noch eins.

Fakt ist aber auch: So wie am Sonntag wird das nichts. Manager Charly Fliegauf: „Nürnberg war einfach besser, den Tick heißer.“ Und Wolfsburg hatte unnötige Fehler gemacht. Fliegauf: „Wir haben die ersten Tore zu leicht hergeschenkt.“ Verteidiger Björn Krupp blieb ruhig: „Diesmal war Nürnberg etwas besser“, es sei die erwartet enge Serie.

von Jürgen Braun

Der Text wurde aktualisiert.

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