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Grizzlys verlieren Halbfinalstart 1:5

Eishockey - Nürnberg trifft viermal in Überzahl Grizzlys verlieren Halbfinalstart 1:5

Im Play-Off-Halbfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft haben die Grizzlys Wolfsburg Spiel 1 in Nürnberg mit 1:5 (0:1, 0:0, 1:4) verloren. Vor 7250 Zuschauern traf nur Tyler Haskins für die Gäste. Am Sonntag (14. Uhr) steigt Spiel zwei in Wolfsburg. Die Mannschaft, die zuerst vier Spiele gewinnt, kommt ins Finale.

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Das 1:0 für Nürnberg: Yasin Ehliz (dunkles Trikot) hat abgefälscht, keine Chance für Grizzlys-Keeper Felix Brückmann. Am Ende hieß es 5:1 für die Ice Tigers.

Quelle: cp24

Nürnberg/Wolfsburg. Erstes Drittel: Nürnberg mit dem Blitzstart. Schon nach zehn Sekunden kommt Brendan Segal von rechts zum Schuss, Grizzlys-Keeper Felix Brückmann ist zur Stelle. Doch auch die Gäste sind sofort da. Nach 35 Sekunden trifft Mark Voakes nur den Pfosten. Danach ist die Partie verteilt, Alexander Karachun prüft Ex-Grizzly Jochen Reimer im Ice-Tigers-Kasten, dann bauen die Franken ein wenig Druck auf, doch große Chancen bleiben Mangelware. Das 1:0 aber ist clever gemacht. In Überzahl. Nürnbergs erfahrenster Ex-NHL-Spieler Steven Reinprecht passt hart auf Yasin Ehliz im Slot, der Angreifer, dem am Dienstag noch ein gespaltenes Ohr mit 20 Stichen genäht werden musste, fälscht unhaltbar ab. Kurz danach schleicht sich Jeff Likens ans Nürnberger Tor, verzieht aber.

Zweites Drittel: Ein verbissener Fight geht weiter. Likens scheitert an Jochen Reimer, Patrick Reimer verzieht auf der anderen Seite. Das Team von Coach Pavel Gross wird aber druckvoller, dreht die Schuss-Bilanz und geht Überzahl in Abschnitt drei.

Drittes Drittel: In den Play-Offs hängt sehr, sehr viel an den Special Teams – so war es auch gestern. Die Grizzlys nutzen ihr Powerplay, Haskins springt zwar der Puck weit weg, doch weil Torwart Reimer auf der Linie klebt, löffelt ihm Haskins die Scheibe ins lange Eck. Wenig später hat Nürnberg Powerplay, macht Riesendruck – spielt sich über seinen Denker und Lenker Reinprecht durch – Patrick Reimer vollstreckt. Kurz danach ist David Steckel durch, Björn Krupp hakt ihn auf Kosten eines Penaltys. Doch den wehrt Brückmann ab. Haskins und Gerrit Fauser bekommen den Puck nicht an Keeper Reimer vorbei, dann leistet sich der ansonsten erfreulich auffällige Youngster Alexander Karachun eine unnötige Strafe (Bandencheck hinter Nürnbergs Tor). Keine gute Idee gegen Nürnbergs Powerplay. Das 3:1 fällt prompt – Brandon Segal hat dabei vor dem Kasten aber zu viel Platz und auch noch Zeit für einen Nachschuss. Ärgerlich: Es wurde deutlich. Brückmann, im Viertelfinale nie öfter als zweimal bezwungen, musste noch weitere Treffer, davon noch einen bei Wolfsburger Unterzahl, schlucken.

von Jürgen Braun

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