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Grizzlys verlieren 2:3 n.V. gegen Schwenningen

Eishockey: DEL Grizzlys verlieren 2:3 n.V. gegen Schwenningen

Nach dem Adrenalin-geladenen 7:4 gegen die Eisbären Berlin wurde es für die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg gegen die Schwenninger Wild Wings weniger spektakulär: Wolfsburg tat sich schwer, verlor letztlich in der Overtime mit 2:3 (0:2, 0:0, 2:0).

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Konnten sich nicht durchbeißen: Tyson Mulock (r.) und die Grizzlys verloren in Overtime.

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg . Es war ein Start zum Vergessen: Die Partie begann zwar verhalten, aber es dauerte keine zwei Minuten, bis Andrée Hult nach Ulrich Maurers Pass in die Spitze allein vor Grizzlys-Goalie Felix Brückmann auftauchte und zur Führung einschob – Jeff Likens hatte gepennt, ließ den Schwenninger laufen. Direkt nach dem frühen Rückschlag konnte Wolfsburg eine Überzahl nicht nutzen, kam aber etwas besser ins Spiel. Dann wurde es kurios: Schwenningens Stefano Giliati wollte eigentlich einen Diagonalpass spielen, der landete jedoch auf Brückmanns Kelle – und sprang von dort zum 0:2 in die Maschen. Dabei blieb es bis zur ersten Unterbrechung, die Partie geizte bis dato mit Highlights.

Auch das Mitteldrittel hatte nicht viel Dampf, Wolfsburg hatte aber mehr vom Spiel und probierte es mit viel Verkehr vorm Schwenninger Tor. Viele Lücken taten sich nicht auf – wenn die Scheibe durchkam, war beim glänzend aufgelegten Wild-Wings-Torhüter Dustin Strahlmeier Schluss. Wirklich gefährlich wurde es nur, als Strahlmeier zu weit aus dem Kasten kam, die Scheibe zu Sebastian Furchner sprang – der scheiterte jedoch dank zweier starker Paraden. Die Grizzlys liefen dem Rückstand also auch im Schlussabschnitt hinterher.

Machte Wolfsburg das Leben schwer

Machte Wolfsburg das Leben schwer: Schwenningens Goalie Dustin Strahlmeier (r.).

Quelle: Roland Hermstein

Schließlich war es Gerrit Fauser, der in Überzahl mit einem gut platzierten Schuss den Bann brach, und in einer weiterhin zerfahrenen Partie erkämpften sich die Grizzlys dann den Ausgleich: Robbie Bina fälschte einen Schuss von Jeremy Dehner zum 2:2 ab. Mehr ging trotz einiger Chancen auf beiden Seiten nicht, und so ging es in die Verlängerung. Eine aus dem Schlussdrittel mitgenommene Unterzahl überstanden die Grizzlys, eine weitere bedeutete aber den Todesstoß: Schwenningens Will Acton entschied die Partie im Powerplay nach einem guten Querpass von Hult.

Grizzlys-Coach Pavel Gross betonte nach der Niederlage aber: „Das ist kein Beinbruch. Gegen Schwenningen ist es schwer, etwas zu kreieren, und wir haben den Weg zurück gefunden.“ Allerdings räumte der 49-Jährige auch ein: „Es war kein guter Start von uns. Schwenningen hat die zwei Punkte verdient.“

Von Yannik Haustein und Jakob Schröder

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