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Grizzlys unterliegen Berlin mit 2:5

Eishockey Grizzlys unterliegen Berlin mit 2:5

Erstmals in dieser Saison ausverkauftes Haus mit 4503 Besuchern, dank knapp 1000 angereister Fans der Eisbären Derby-Atmosphäre in der Eis-Arena, dazu ein über weite Strecken packendes Spiel – doch zum Wolfsburger Glück fehlte ein Erfolg. Die zuletzt sechsmal in sieben Partien erfolgreichen Grizzlys unterlagen den Berlinern mit 2:5 (0:0, 0:2, 2:3).

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Ärgerlich: Hier scheitert Tyler Haskins an Berlins Torwart Marvin Cüpper. Es wäre das 1:0 für die Grizzlys gewesen. Die Eisbären gewannen am Ende 5:2 vor ausverkauftem Haus.
 

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg.  Wie am Freitag in Nürnberg entwickelte sich auch am Sonntag zwischen zwei Top-Teams (Fünfter gegen Dritter) eine Partie mit Play-Off-Charakter: viele intensive Zweikämpfe, aufopferungsvolle Defensivarbeit, viele geblockte Schüsse, gute Torhüter.

Mit etwas Glück hätten die Grizzlys nach 20 Minuten führen können. Ein von Philip Riefers abgefälschter Schuss war an die Latte geklatscht, Tyler Haskins war im Alleingang an Marvin Cüpper im Berliner Kasten gescheitert und Alexander Karachun hatte nach einem Berliner Wechselfehler verzogen.

Im zweiten Drittel wurde es noch intensiver, es setzte einige Strafen in Serie, am Spiel an sich änderte sich wenig. Es wurde stark verteidigt. Jedoch: Berlin wirkte den Tick entschlossener, hatte ein wenig mehr Zug zum Tor. So gab es einen Penalty (Jeff Likens an Marcel Noebels), den Jerry Kuhn parierte. Der nächste gute Angriff, einer der wenigen 2:1-Konter, den die Kontrahenten zuließen, saß. Es stand 0:1. Danach ließ Gerrit Fauser freistehend (genau auf Cüpper) den Ausgleich aus. Das Spiel war spannend, schnell, aber die Grizzlys wirkten nicht so spritzig wie die Gäste, die sich so, als sie gut konterten und sich dann vor dem Tor durchsetzten, das 2:0 verdienten.

Zum psychologisch ebenso günstigen Zeitpunkt fiel das 3:0 der Gäste. Likens verkürzte im Powerplay schnell auf 1:3. Berlin war direkt danach dem vierten Treffer näher als die Gastgeber dem zweiten – und erzielten ihn auch. Doch die Grizzlys ruckten noch einmal an. Bei einer Überzahlsituation nahm Grizzlys-Trainer Pavel Gross Kuhn schon sechs Minuten vor Schluss vom Eis, Foucault verkürzte auf 2:4 und drei Minuten vor Schluss kreuzte Gerrit Fauser, der seit etlichen Spielen wenig Schussglück hat, gefährlich vor Cüpper auf, sein Kracher landete aber genau auf dem Keeper. Ohne Keeper versuchten die Grizzlys noch, das 3:4 zu erzwingen, fingen sich dabei ins leere Netz das 2:5.

Von Jürgen Braun und Jakob Schröder

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