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Grizzlys siegen locker 6:1 in Straubing

Eishockey Grizzlys siegen locker 6:1 in Straubing

Das war wichtig und verdient: Bei den Straubing Tigers siegte Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg am Dienstag mit 6:1 (1:0, 3:1, 2:0).

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Auswärtssieg: Die Grizzlys gewannen erstmals in dieser Saison in der Fremde – 6:1 in Straubing.

Quelle: Harald Schindler

Straubing. Das war wichtig und verdient: Bei den Straubing Tigers siegte Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg am Dienstag mit 6:1 (1:0, 3:1, 2:0). Kamil Kreps (2), mit seinem ersten Tor (und ersten Sieg) im vierten Spiel im Grizzlys-Dress sowie Brent Aubin, Robbie Bina, Tyler Haskins und Kris Foucault trafen vor 3350 Zuschauern. Für Wolfsburg war es zum Abschluss des ersten Saisonviertels der erste Auswärtssieg der Saison, der sie nach diesem Nachholspiel vom vorletzten auf den achten Platz befördert.

Der Letzte gegen den Vorletzten – es wurde kein Leckerbissen. Hatte auch keiner erwartet. Beide Teams spielten lange vorsichtig, Straubing hatte ein wenig mehr Zug zum Tor, scheiterte einmal im Gewühl an Brückmann, einmal traf Jeremy Williams beim Schuss aufs kurze Eck den Kopf von Grizzlys-Keeper Felix Brückmann (13.). Wenig später spielten die Gäste etwas fahrig, Straubing brachte die Konterchancen aber nicht gut zu Ende. Da waren die Grizzlys besser. Aubin bekam das feine Zuspiel von Stephen Dixon nicht an Tigers-Keeper Drew MacIntyre vorbei, dann machte er es halt anders, als Straubing patzte: gute Ablage nach hinten, Kreps trocken aufs kurze Eck – da lagen die Grizzlys vorn.

Mit schönem Körpereinsatz an der Bande bereitete Alexander Weiß das 2:0 vor, Aubin fälschte den Schuss des seit Wochen starken Björn Krupp ab. Im für seine Lautstärke bekannten Stadion am Pulverturm herrschte Totenstille. Ab und an unterbrachen nur Pfiffe die Ruhe. Die von Wolfsburgs Trainer Pavel Gross, der so die Aufmerksamkeit seiner Schützlinge fokussiert.

Straubing verkürzte zwar, ein Ruck wurde es aber nicht, weil der ebenfalls starke Bina einen Konter abfing und den Gegen-Konter einleitete, den er dann nach Super-Pass von Kreps auch noch vollendete. Im Powerplay band Haskins dann den Sack gegen ein sehr schwaches Schlusslicht zu.

Die Wolfsburger Leistung passte ins Bild der letzten anstrengenden Wochen. Selten sind mal alle Mann auf einem Level. Immer wieder hängen Akteure durch. Auch diesmal. Allerdings tauchten nun mal wieder andere auf, die zuvor kaum sichtbar gewesen wawa, allen voran Dixon, Aubin und Weiß. Das reichte, weil alle zumindest über weite Strecken konzentriert blieben und eine effiziente Leistung ablieferten. Straubing bettelte am Ende um mehr – und bekam’s.

Doppeltorschütze Kreps, der nicht nur mit seinen Treffern andeutete, dass die Grizzlys noch Freude an ihm haben werden, freute sich: „Wir wollten ein gutes erstes Drittel spielen, Pucks zum Tor bringen. Ich bin glücklich über mein erstes Tor, viel mehr freue ich mich aber über die drei Punkte und unsere Leistung.“ Coach Gross: „Wir haben die ersten beiden Tore zu guten Zeitpunkten erzielt. Insgesamt gesehen können wir auf diese Leistung aufbauen, dürfen nun aber nicht nachlassen.“

Von Jürgen Braun

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