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Grizzlys Wolfsburg Grizzlys siegen 3:2! Viertelfinale gegen die Eisbären
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Grizzlys siegen 3:2! Viertelfinale gegen die Eisbären
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23:33 09.03.2018
Viertelfinale erreicht: Torschütze Sebastian Furchner (l.) wird von Jeremy Dehner geherzt. Die Grizzlys gewannen in Schwenningen mit 3:2. Quelle: imago sportfotodienst
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Schwenningen

Die Unaufhaltbaren sind wieder da! Wieder im Viertelfinale des Eishockey-Oberhauses. Die Grizzlys Wolfsburg schafften das zum zehnten Mal in Folge. Einsamer Liga-Rekord. Zum vierten Mal nahmen sie dabei am Freitag die Umleitung erste Play-Off-Runde, gewannen bei den Schwenninger Wild Wings mit 3:2 (2:0, 1:2, 0:0). Sie beendeten die Serie in zwei Partien und starten am Mittwoch bei den Eisbären Berlin in die Viertelfinal-Serie, die bis zu sieben Partien dauern kann. Vor 6250 Fans trafen Sebastian Furchner, Stephen Dixon und Brent Aubin für die Grizzlys.

Erstes Drittel: Die Halle ein Tollhaus, Play-Off-Atmosphäre von Beginn an. Auch auf dem Eis. André Hult und Wolfsburgs Fabio Pfohl beharken sich schon in der ersten Minute, dürfen auf die Strafbank. Die Grizzlys kühl im Hexenkessel, haben die ersten Chancen und gleich eine Überzahl, weil Keeper Dustin Strahlmeier den Puck übers Fangnetz wischt – verbotene Spielverzögerung. Kris Foucault hat im Powerplay schon das 1:0 auf dem Schläger, Furchner erzwingt es wenig später, setzt seinem eigenen weit verzogenen Schuss nach, bekommt den Abpraller tatsächlich wieder auf den Schläger – 1:0 für die Gäste. Der Videobeweis – das Tor wurde nach dem Schuss verschoben - ändert daran nichts. Auf der anderen Seite vergibt Stefano Giliati, packt sich frustriert Kamil Kreps. Wolfsburgs NHL-erfahrener Center löst sich mit eine paar Boxhieben, wirft den Wild Wing dann noch nach Judo-Manier. Punktsieg für Kreps, vier Strafminuten für beide. Und Wolfsburg bleibt weiter cool. Kuhn klärt gegen Marc El-Sayed, kurz danach zieht Sharrow ab, der Puck landet abgefälscht bei Dixon – und auch der erzielt sein schon zweites Play-Off-Tor. Wolfsburg ist klar besser, rückt nur einmal zu früh hinten raus, Anthony Rech ist frei vor Kuhn, aber der pariert glänzend.

Zweites Drittel: Schwenningen patzt gleich im Aufbau, Björn Krupp von der blauen Linie, Aubin fälscht freistehend ab. War der Schläger dabei zu hoch? Wieder Videobeweis. Die Entscheidung steht – 3:0. Wenig später kocht der kurz beruhigte Hexenkessel wieder. Damien Fleury verkürzt. Schwenningens erstes Play-Heim-Off-Tor seit 22 Jahren. Damals hatte Alan Young getroffen, der zuvor drei Jahre für Wolfsburg aktiv gewesen war. Die Grizzlys spielen weiter wie aus einem Guss, wirken trotz Mini-Kader physisch stärker. Furchner und Kreps, gegen den Dustin Strahlmeier riesig pariert, haben die Vorentscheidung auf dem Schläger. Aber es kommt anders: In ihrem ersten Powerplay drängen die Gastgeber, decken plötzlich Kuhn mit mehreren brandgefährlichen Schüssen ein, dann versucht es Will Acton von der Seite, schießt Kuhn an – 2:3.

Drittes Drittel: Gleich Kreps mit einer Riesenchance, dann auf der anderen Seite Hult. Kuhn hält. Schwenningens Druck wird größer. Tobias Wörle (51.) trifft die Scheibe vor dem schon geschlagenen Kuhn nicht. Die Wild Wings in Not. Sie machen nicht gern das Spiel. Sie versuchen es, die Grizzlys fighten, überstehen auch den letzten Anlauf der Gastgeber, als die es mit einem sechsten Feldspieler versuchen. Grizzlys-Routinier Christoph Höhenleitner: „Im zweiten Drittel haben wir etwas den Faden verloren, im Schlussabschnitt haben wir es souverän gemacht, auch wenn es am Ende ein wenig schwierig wurde.“

Vorverkaufs-Infos: Die Grizzlys haben das Viertelfinale erreicht! Gegner sind die Eisbären Berlin. Die Grizzlys starteten mit dem Vorverkauf für die Heimspiele 2 und 4, zunächst exklusiv für Dauerkarten-Inhaber, bereits online. Der Fan-Shop an der Arena hat am Samstag, 10. März, von 10 Uhr bis 14 Uhr geöffnet. Die Grizzlys weisen darauf hin, dass jeder Dauerkarteninhaber exklusiv zwei zusätzliche Tickets für die Spiele gegen Berlin erwerben kann! Weitere Infos, etwa zum freien Verkauf, werden die Grizzlys auf ihrer Homepage veröffentlichen.

Von Jürgen Braun

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