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Grizzlys Wolfsburg Grizzlys siegen 3:0 gegen die DEG
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Grizzlys siegen 3:0 gegen die DEG
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22:15 27.10.2017
Es läuft: Sebastian Furchner und die Grizzlys schlugen die DEG mit 3:0. Quelle: imago sportfotodienst
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Wolfsburg

Zweiter Sieg in Folge in dieser Woche. Und der erste Zu-Null-Erfolg der Saison. Es läuft bei den Grizzlys Wolfsburg. Gegen die Düsseldorfer EG gab es den zweiten Saison-Erfolg, diesmal mit 3:0 (1:0, 2:0, 0:0). Für die Gastgeber trafen vor 2500 Zuschauern Christoph Höhenleitner, Jeff Likens und Stephen Dixon.

Bei den Wolfsburgern feierte Jimmy Sharrow sein Comeback, es war zugleich das DEL-Saisondebüt des kurz vor dem Punktspielstart mit einem Fingerbruch ausgefallenen Verteidigers. Er spielte solide, war auch in Unterzahl sofort wieder dabei. Sein Team war, und das war in dieser Saison nicht immer der Fall, von Beginn an wach. Auffällig: Wolfsburg kombinierte weitaus schneller und selbstbewusster von hinten heraus als in vielen Heimspielen zuvor. Optimal: In einer vierminütigen Dauer-Unterzahl (hoher Stock mit Verletzungsfolge von Jeff Likens) schossen die Grizzlys die Führung. Sebastian Furchner hatte aggressiv gestört, zog mit Höhenleitner los, der stocherte im Nachfassen Furchners Schuss rein. Im weiteren Verlauf der Unterzahl zeichnete sich dann deutlich ab, was Düsseldorfs Problem bleiben sollte: das Team von Ex-Grizzlys-Co-Trainer Mike Pellegrims nutzte beste Chancen nicht. Eduard Lewandowski scheiterte gleich mehrfach an Keeper Jerry Kuhn und einmal an der Latte. Die DEG spielte schnell, checkte stark vor, die Grizzlys befreiten sich aber immer wieder gut. Und sie waren einfach cleverer vor dem Kasten. Beim 2:0 nahm Likens von der blauen Linie ganz genau Maß, löffelte den Puck zielsicher in den Giebel.

Im zweiten Drittel machte Wolfsburg mal einige Minuten ordentlich Druck, Dixon nach Robbie Binas Schuss krönte. Der Mittelstürmer hatte dabei vor dem Tor gut gearbeitet, die Nachschusschance mit der Rückhand sofort umgesetzt. Eine Qualität, die der DEG abging, die den klaren Zwischenstand nur aus einem Grund verdient hatte: sie war zu abschlussschwach. Obendrein nahm Kuhn wie schon in Iserlohn Anlauf, seinen ersten DEL-Shutout für Wolfsburg zu schaffen. Die DEG konnte deshalb froh sein, dass Furchner (32.) und Höhenleitner (36.) Wolfsburgs dicke Chancen nicht verwerteten. Düsseldorfs Bernhard Ebner brachte es auf den Punkt: „Wolfsburg bestraft unsere Fehler.“ Und das reichte.

Im Schlussabschnitt verwalteten die Grizzlys den Vorsprung, ließen auch in Unterzahl nichts anbrennen, Armin Wurm hatte sogar noch das 4:0 auf dem Schläger. Doch auch so arbeitete sich der Vizemeister in der Tabelle weiter nach oben.

Von Jürgen Braun und

Das Eishockey-Oberhaus – es präsentiert sich als Tollhaus, was die Ergebnisse angeht. Nicht nur die Grizzlys haben Probleme mit der Konstanz. Sie nehmen einen neuen Anlauf, mehrere Partien in Folge stark zu gestalten. Dann könnten sie sich im Bereich der Play-Off-Plätze festbeißen. Am Freitag (19.30 Uhr) kommt die Düsseldorfer EG, am Sonntag (14 Uhr) geht es zu den Krefeld Pinguinen. „Ein interessantes Wochenende“, so Manager Charly Fliegauf.

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