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Grizzlys in Köln unter Druck

Eishockey: DEL Grizzlys in Köln unter Druck

Die Grizzlys Wolfsburg gastieren am Samstag (16.30 Uhr) zum letzten Spiel des Jahres bei den Kölner Haien.

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Überblick bewahren: Die Grizzlys (r. Björn Krupp) stehen am Samstag in Köln (l. Moritz Müller) unter Druck, sollten etwas Zählbares mitnehmen.

Quelle: Imago/Agentur 54 Grad

Wolfsburg. Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg muss am Samstag (16.30 Uhr) bei den Kölner Haien ran. Im Kampf um Platz vier haben die Grizzlys mit nur einem Sieg aus den letzten vier Spielen wichtigen Boden verloren – die Konkurrenz hat ordentlich gepunktet.

Wolfsburg zeigte sowohl bei der 2:3-Niederlage nach Penaltys gegen Krefeld, als auch bei der 3:4-Pleite gegen Schlusslicht Straubing keine wirklich schlechte Leistung, aber eben auch keine gute. Vorne gelang wegen fehlender Durchschlagskraft zu wenig, hinten unterliefen zwar wenige, dafür aber entscheidende Fehler. Schwenningen gewann unterdessen drei seiner letzten vier Spiele und sitzt den Grizzlys mit nur noch drei Punkten Rückstand im Nacken. Auch dahinter wird die Luft immer dünner: Iserlohn und Köln sind nur noch fünf Zähler zurück. Umso wichtiger, dass das Team von Trainer Pavel Gross am Samstag in einem klassischen „Sechs-Punkte-Spiel“ etwas Zählbares mitnimmt – sonst wird der Start ins neue Jahr (mit Spielen in Augsburg und Ingolstadt sowie dem Heim-Duell mit den Kölnern) zur echten Zerreißprobe im Kampf um die direkte Play-Off-Qualifikation.

„Wir müssen es einfach halten und ein für uns typisches Auswärtsspiel abliefern“, fordert Grizzlys-Angreifer Fabio Pfohl deshalb. „Wir müssen die beiden Niederlagen wieder gutmachen, an der Bande mehr Zweikämpfe gewinnen und einfach noch mehr zum Tor bringen“, so Sturm-Kollege Gerrit Fauser. Und Trainer Gross fordert: „Wir brauchen von jedem Spieler in jedem Wechsel 100 Prozent!“

Sollten die Stürmer Kris Foucault und Mark Voakes erneut krankheitsbedingt ausfallen, ist Wolfsburg in Köln ganz besonders auf eine Verbesserung im Spiel fünf gegen fünf angewiesen – zwar stellen die Grizzlys statistisch das beste Überzahlspiel der Liga, doch ohne Voakes und Foucault fehlt in beiden etablierten Powerplay-Formationen der Schlüsselspieler. Gegen das ohnehin sehr starke Kölner Unterzahlspiel ist ohne die beiden kaum ein Überzahl-Feuerwerk zu erwarten.

Umso wichtiger, dass sich die Grizzlys am Samstag ihre Vorsätze zu Herzen nehmen und die Dinge einfach halten. Und dann einfach auch mal wieder gewinnen...

Von Jakob Schröder

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