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Grizzlys holen gegen Iserlohn den ersten Dreier

Eishockey – DEL Grizzlys holen gegen Iserlohn den ersten Dreier

Da ist der erste Dreier! Die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg feierten gegen die Iserlohn Roosters ihren ersten Erfolg in der regulären Spielzeit, gewannen in der Eis-Arena nach einem torreichen Schlussdrittel mit 5:3 (0:1; 2:1; 3:1) gegen das DEL-Schlusslicht.

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Erster Dreier: Die Grizzlys um Christoph Höhenleitner (2. v. r.) und Mark Voakes (r.) konnten gegen Iserlohn erstmals die volle Ausbeute holen.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. Wolfsburg ging im Vergleich zum Freitags-Duell mit der Düsseldorfer EG unverändert ins Spiel und erwischte den besseren Start. Die vielen Rebounds, die Roosters-Goalie Sebastian Dahm anbot, konnten die Grizzlys aber nicht verwerten – trotz einiger guter Chancen im Powerplay. Wolfsburgs Schlussmann Jerry Kuhn war derweil erneut gut drauf, bewies dies besonders bei einem starken Save gegen Chad Costello aus nächster Nähe. Zum Drittelende schlug es dann doch noch ein – allerdings hinter Kuhn: Iserlohn fuhr einen schnellen Angriff, Justin Florek passte aus der Ecke vor das Tor, fand den ungedeckten Jason Jaspers, und der vollstreckte zur Gäste-Führung.

Nach einer späten Iserlohner Strafzeit im ersten Drittel begann Wolfsburg den zweiten Spielabschnitt in Überzahl, und Kris Foucault war zur Stelle: Erst wurde der Angreifer von Travis Turnbull am Torschuss gehindert, dann behielt er im Duell mit Dahm beim Penalty die Nerven und sorgte für den Ausgleich. In der Folge drängten die Grizzlys die Gäste erneut in ihr Drittel zurück, und auch eine Unterzahl konnte die Grizzlys zunächst nicht stoppen – Gerrit Fauser setzte einen Handgelenkschuss unters Lattenkreuz, Wolfsburg hatte die Nase vorn. Aber nicht lange: Nur 21 Sekunden später glich Johannes Salmonsson erneut aus.

Im Schlussabschnitt wurde es dann wild: Wieder machte Wolfsburg Druck, der dieses Mal durch Christoph Höhenleitners und Tyler Haskins’ erste Saisontore belohnt wurde, gut eine Minute nach Haskins’ Treffer schlug es jedoch schon wieder hinter Kuhn ein – und 32 Sekunden später besorgte Jeremy Dehner das 5:3. Dass es dabei blieb, war jedoch nicht selbstverständlich: Iserlohn versuchte in den Schlussminuten alles, um wieder ins Spiel zu kommen, nahm auch Goalie Dahm vom Eis – ohne Erfolg, die Grizzlys feierten ihren ersten Saisonsieg nach 60 Minuten.

Nach dem Erfolg samt seines ersten Saisontreffers musste Höhenleitner erst mal durchpusten. „Ich bin extrem erleichtert. Endlich der erste Dreier!“, freute sich der Stürmer. „Iserlohn hat es clever gemacht und auf Fehler gewartet, aber wir haben bis zum Schluss gekämpft. Das hat sich ausgezahlt.“ Fauser stimmte zu: „Wir haben nicht nachgelassen, sind weiter marschiert.“

Auch Grizzlys-Coach Pavel Gross war happy mit dem Ergebnis: „Wir waren bereit für ein enges Spiel, denn immer wenn die Roosters zu uns kommen, ziehen sie ihre Taktik gnadenlos durch. Das haben sie wieder getan, haben ihre defensive und die neutrale Zone zugemacht, darauf haben wir erst keine Antwort gefunden“, erklärte Gross. Der Coach betonte zuletzt immer wieder, dass ihm der Weg des Teams wichtiger als die Ergebnisse sei, und gegen Iserlohn machten die Grizzlys einen Schritt nach vorn. „Wir haben etwas gelernt, was wir die ersten 100 Minuten des Wochenendes nicht hatten: Wir haben im dritten Drittel auch mal Scheiben von der blauen Linie aufs Tor gebracht.“ Das führte letztlich zu Treffern, und in Kombination mit Kuhn im Tor (Gross: „Er hat super gehalten“) brachte das Wolfsburg den Sieg. Gross blickte jedoch auch schon voraus: „Wir haben nun ein hartes Programm vor uns.“

Von Yannik Haustein

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