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Grizzlys Wolfsburg Grizzlys holen finnischen Torwarttrainer
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16:40 31.05.2018
Neuer Torwarttrainer für Felix Brückmann: Die Grizzlys holen Ilari Näckel aus Finnland. Quelle: Sebastian Bisch
Wolfsburg

Wolfsburgs DEL-Klub wird noch ein wenig skandinavischer. Zum finnischen Trainer Pekka Tirkkonen und seinem schwedischen Assistenten Niklas Gällstedt kommt mit Ilari Näckel ein finnischer Torwarttrainer.

Näckel (45) erhält beim dreimaligen Vizemeister einen Einjahresvertrag und folgt auf den nach Mannheim abgewanderten Benedikt Weichert. Weichert allerdings stand den Grizzlys nur tageweise zur Verfügung. Wolfsburg wollte eine dauerhafte Lösung. Näckel, der aktiv als Junior Feldspieler war, konzentrierte sich früh auf eine Trainertätigkeit, studierte Sportwissenschaften an der Uni seiner Heimatstadt Jyväskylä. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Torwarttrainer. Seine Karriere begann er im Jahr 2000 beim amtierenden Champions-Hockey-League-Sieger JYP Jyväskylä in der höchsten finnischen Spielklasse. Nach drei Spielzeiten in Tampere zog es ihn in die KHL, wo er für Lokomotive Jaroslawl tätig war und 2009 die Vizemeisterschaft feiern konnte. Zudem wurde Jaroslawls Georgi Gelaschwili in dieser Spielzeit als bester Torhüter der KHL ausgezeichnet. Über Jokerit Helsinki und Salavat Ufa gelangte Näckel 2013 ins finnische Espoo, wo er in den vergangenen fünf Jahren tätig war.

Ilari Näckel. Quelle: Grizzlys

„Ich habe viel Positives über die Grizzlys gehört und weiß die Chance, dort arbeiten zu dürfen, sehr zu schätzen. Das Team hat einen hohen Anspruch und gehört mit zu den am härtesten arbeitenden Mannschaften. Diese Schlüsselwerte teilen wir und ich bin überzeugt davon, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen werden“, so Näckel zu seiner neuen Aufgabe bei den Grizzlys. Mit Felix Brückmann, der vergangene Saison in einem tiefen Loch steckte, und Jerry Kuhn haben die Wolfsburger zwei im Stil unterschiedlich agierende Top-Torhüter, mit Mirko Davi soll zudem ein junger Torwart regelmäßig in Wolfsburg trainieren. Der Tölzer stand schon vergangenen Saison unter Vertrag, blieb aber in der Heimat.

Der neue Torwarttrainer ist Single („Es verträgt sich besser mit dem Beruf, in dem man öfter den Ort wechselt“) und spricht gut deutsch („Auch wenn ich mich das im Moment noch nicht so traue“). Er hatte Deutsch in der Schule, seine Mutter hat es studiert und sein Vater stammt aus Deutschland. Chefcoach Pekka Tirkkonen hatte Näckel dem Wolfsburger Manager vorgeschlagen. Gearbeitet hatte er noch nicht mit dem Torwarttrainer, dessen Philosophie ist: „Ich will die Stärken eines Torwart in seinem Stil verbessern, auf seinen Stil reagieren, ihm keinen neuen Stil aufzwingen.“ In diesen Tagen beginnt er damit, die Videos der beiden Wolfsburger Keeper zu studieren, sagt: „Ich bin sehr gespannt.“

Mit Sinuhe Wallinheimo zählte zu Näckels Schützlingen auch mal ein Keeper, der in Deutschland aktiv war – für Neuwied und die Revierlöwen Oberhausen in den 90er Jahren. Wallinheimo wiederum sitzt inzwischen als Politiker im finnischen Parlament.

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