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Grizzlys Wolfsburg Grizzlys holen Stürmer Nick Johnson aus Pilsen
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Grizzlys holen Stürmer Nick Johnson aus Pilsen
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20:25 17.01.2017
Geht dahin, wo es wehtut: Nick Johnson, hier im Trikot von Pilsen, ist jetzt ein Grizzly. Quelle: Imago
Wolfsburg

„Natürlich erwarten wir nicht, dass er Foucault eins zu eins ersetzt“, sagte Trainer Pavel Gross „aber er wird uns helfen.“ Johnson (30), den Betreuer Stef Jönsson abgeholt und am Montag kurz vor Mitternacht in der Eis-Arena vorgefahren hatte, bekommt einen Vertrag bis Saisonende und die Nummer 27.

Durch den Bruder ist er gut vorinformiert. „Als der Wechsel sich anbahnte, habe ich mit ihm telefoniert, sagte, ich gehe wohl nach Wolfsburg. Er sagte ,das gibt es doch gar nicht‘. Er hat nur Gutes berichtet. Und mir auch schon Tipps gegeben. Etwa welche Restaurants etwa einen Besuch wert sind.“

Aus seinem neuen Team kennt er allerdings nur Tyler Haskins entfernt. Weil beide mal in Bridgeport aktiv waren. Der Hobby-Golfer kommt ohne Begleitung, Freundin Cheryl ist in diesem Jahr aus beruflichen Gründen in Edmonton geblieben.

Fit ist der US-Amerikaner, hat bis vor einer Woche noch im Spielbetrieb gestanden. Der HC Pilsen, für den er ins sechste Vertragsjahr gegangen war, hatte ihn zuletzt an den HC Pardubice ausgeliehen, löste am Samstag den Vertrag auf. Grizzlys-Manager Charly Fliegauf: „Nick hat auf Geld verzichtet.“ Sprich: Der Linksschütze, der auch auf dem rechten Flügel spielen kann, wollte den gutdotierten Kontrakt nicht aussitzen. Johnson will spielen, wieder an bessere Zeiten anknüpfen. 2013 war er mit Pilsen tschechischer Meister gewesen, er war ein ordentlicher Skorer und hatte vergangene Saison seine produktivste mit 22 Treffern in 37 Hauptrunden-Partien. Ganz gut war er auch 2013/14 bei den Schwenninger Wild Wings (zwölf Tore/eins in Wolfsburg, 14 Vorlagen), die er nach einer Saison wieder gen Pilsen verließ. In dieser Spielzeit lief wenig. „Neuer Trainer, nicht mehr in einer Top-Linie eingesetzt, nicht im Powerplay“, darin sieht er Gründe für das schwache Skoring (ein Tor, sieben Vorlagen in 35 Partien). Aber er schaut auch auf sich selbst. „Es war vielleicht zu viel Routine geworden, es war an der Zeit, etwas Neues zu beginnen.“

„Er kann auch rattig spielen“, sagt Fliegauf, meint damit, dass Johnson Gegenspieler nerven kann. „Das Element können wir brauchen.“ Kämpfen weicht der bulllige Stürmer (1,80 Meter groß, 86 Kilo schwer) nicht aus.

von Jürgen Braun

Die Grizzlys Wolfsburg haben ihre vorletzte Ausländerlizenz an den US-Amerikaner Nick Johnson (30) vergeben. Der Außenstürmer wechselt mit sofortiger Wirkung vom HC Pilsen aus der tschechischen Extraliga zum aktuellen Vizemeister und erhält einen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit 2016-2017.

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