Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Grizzlys Wolfsburg Grizzlys haben den Plan: Geht er wieder auf?
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Grizzlys haben den Plan: Geht er wieder auf?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:00 08.03.2018
Sie sind heiß: Siegtorschütze Stephen Dixon und Vorlagengeber Jeff Likens nach der Entscheidung gegen die Wild Wings. Quelle: City-Press GbR
Anzeige
Schwenningen

Bereits am frühen Donnerstagnachmittag kamen die Grizzlys in Schwenningen an. Mit dem Flieger war der Eishockey-Erstligist angereist zum Auswärtsspiel bei den Wild Wings, das am Freitag (19.30 Uhr) ansteht. Wolfsburg tut alles, um dem dezimierten Kader möglichst viel Erholung zu ermöglichen. Schwenningen muss gewinnen, um ein drittes Spiel zu erzwingen, die Grizzlys können den Viertelfinaleinzug klarmachen. Ihr Plus: Sie haben einen Plan.

„Wir müssen auch die Kleinigkeiten umsetzen, die wir verändert haben“, hatte Trainer Pavel Gross vor Spiel eins gefordert. Offensichtlich wurde: Wolfsburg versuchte es oft über Druck von der blauen Linie, erzwang so alle seine vier Treffer. „Wir haben die Tore per Abfälscher oder Nachschuss gemacht, so müssen wir am Freitag wieder spielen. Wir haben vieles sehr gut gemacht. Was es zu verbessern gibt, wird der Trainer ansprechen“, sagte Sebastian Furchner, Schütze des ersten Wolfsburger Play-Off-Treffers 2018. Haben die Wings dagegen ein Mittel? Oder kriegt Wolfsburg jetzt auch mehr Räume vor des Gegners Tor, weil Schwenningen aufmachen muss? Wenn die Grizzlys noch ein bisschen besser Konter vermeiden, dann haben sie gute Chancen.

Denn auch eine andere Rechnung von Pavel Gross ging auf. „Wir haben gute Leute, die Tore schießen können, und gute Leute, die die dreckige Arbeit machen können“ – so hatte der Coach sein Team trotz der vielen Ausfälle stark geredet. Und jeder müsse seine Rolle ausfüllen. Es kam noch besser. Die Defensiv-Routiniers wie Jeff Likens und Jimmy Sharrow gingen voran. Mit Furchner, Brent Aubin und Christoph Höhenleitner trafen drei der fünf besten gesunden Torjäger. Die sogenannte dreckige Arbeit verrichteten alle ordentlich. Und entschieden wurde die Partie durch Stephen Dixon, den Center, der hart checken kann, oft aber unspektakulär und oft fast unsichtbar agiert. Diesmal leitete er die Entscheidung selbst mit ein, kurvte vors Tor, fälschte ab. Und plötzlich war sein erst sechstes DEL-Tor dieser Saison ein ganz besonderes.

Schwenningen könnte im zweiten Spiel stärker sein als am Mittwoch, Manager Charly Fliegauf erwartet wieder „ein enges Spiel“, aber auch er weiß: Seine Grizzlys haben einen Plan. Geht er wieder auf?

Vorverkaufsinfos für ein mögliches drittes Spiel (Sonntag, 15 Uhr, in Wolfsburg) oder das Viertelfinale wollen die Grizzlys auf ihrer Homepage direkt nach Spielende in Schwenningen bekanntgeben.

Von Jürgen Braun und Jakob Schröder

Das war ein Krimi. Die Grizzlys Wolfsburg dürfen vom Einzug ins Viertelfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft träumen, denn sie gewannen das erste von maximal drei Spielen gegen die Schwenninger Wild Wings, wo die erste Play-Off-Runde am Freitag weitergeht.

07.03.2018

Wolfsburg braucht zwei Siege aus maximal drei Spielen, dann geht die Reise ins Viertelfinale. Am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr) haben die Grizzlys Heimrecht gegen Schwenningen.

07.03.2018

Deutschlands Eishockey-Nationalmannschaft holte sensationell Olympia-Silber, nun geht es in der DEL in den Play-Offs um den Titel. Immer nah dran ist Patrick Ehelechner. Der Ex-Nationalkeeper und Telekomsport/Sport1-Experte war bei Olympia für Eurosport im Einsatz, wo er mit Leidenschaft („Ja willst mich jetzt verarschen“, „Gib das Tor“, „Ich spring’ hier gleich runter“) gemeinsam mit Kommentator Gerhard Leinauer selbst zum Medien-Thema wurde. Die WAZ sprach mit ihm über Pyeongchang, neue Chancen fürs Eishockey, plötzliche Berühmheit und seine Einschätzung zu den Play-Offs und den Grizzlys Wolfsburg.

07.03.2018
Anzeige