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Grizzlys gewinnen mit 3:0 gegen die Haie!

Eishockey Grizzlys gewinnen mit 3:0 gegen die Haie!

Kein Gegentor, drei Tore, drei Punkte: Die Grizzlys besiegen die Kölner Haie.

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foto: Grozzlys-Jubel: Wolfsburg siegte ,mit 3:0 gegen Köln.

Quelle: bisch_s

Wolfsburg. Das war ein Arbeitssieg: Mit einem 3:0-(1:0, 1:0, 1:0)-Erfolg holten sich die Grizzlys Wolfsburg gegen die Kölner Haie drei Punkte – und trieben die Gäste dabei fast zur Verzweiflung. Für Grizzlys-Goalie war es der fünfte Shutout der Saison – keiner in der Liga hat mehr.

Vom Start weg hatte Wolfsburg mehr vom Spiel, auffälliger war jedoch sofort die kleinliche, aber immerhin konsequente Linie der Schiedsrichter: Schon nach 18 Sekunden waren die Grizzlys nach einer Strafe gegen Christian Ehrhoff erstmals in Überzahl, bis zum Drittelende ging gleich sechsmal ein gestreifter Arm in die Luft. Während das erste Powerplay ungenutzt blieb, schlug Brent Aubin beim zweiten Überzahlspiel dann zu: Nach schönen Pässen von Stephen Dixon und Mark Voakes feuerte der Kanadier eine Direktabnahme in den Kasten der Haie, Wolfsburg führte. Bis zum Drittelende änderte sich daran nichts mehr, obwohl Kölns Goalie Gustaf Wesslau viele Rebounds anbot.

Zunächst ging es auch so weiter, und lange mussten die Gastgeber daher nicht auf das 2:0 warten: Armin Wurm setzte sich stark durch, zog viel Aufmerksamkeit auf sich und fand – irgendwie, ein sauberer Pass war’s nicht – Sebastian Furchner vor dem Tor. Der Routinier verwertete. „Da war natürlich Glück dabei“, so Wurm schmunzelnd. Auch zwei Überzahl-Situationen in kurzer Folge brachten den Kölner derweil nicht den Anschluss, wohl aber machten die Haie ab Drittelmitte mehr Dampf. So war Jerry Kuhn im Wolfsburger Kasten besonders nach einem Ehrhoff-Schuss gefordert, bei dem Ben Hanowski vor dem Tor für Unruhe sorgte. Zum Ende des Mitteldrittels nahmen die Gäste dann mehrere unnötige Strafen, die den Wolfsburgern sogar zwei Fünf-Gegen-Drei-Situationen bescherten, es blieb vor dem Schlussdurchgang aber beim 2:0.

In dem war Köln zwar gezwungenermaßen präsenter, jedoch schlich sich immer mehr Frust ins Haie-Spiel. Das machte einige Überzahl-Situationen zunichte, wie Justin Shuggs Strafe wegen Stockschlags gerade einmal fünf Sekunden nach Powerplay-Beginn bestens demonstrierte. Zuvor brannte bei Blair Jones eine Sicherung durch: Nachdem er eine Strafe wegen Cross-Checks gegen Fabio Pfohl kassierte, beleidigte er auf dem Weg zur Kühlbox die Referees – sein Abend war damit beendet. Zudem war Kuhns Tor für die Haie wie vernagelt, die Null blieb für den Deutsch-Amerikaner stehen. Schließlich stellte Mark Voakes mit einem Treffer ins leere Tor den Endstand her.

Furchner war nach der Partie erleichtert: „Das war ein wichtiges Spiel, und so sind wir es auch angegangen. Das müssen wir auch in den nächsten Spielen tun und angriffslustig sein, wenn man sich die Konstellation anschaut.“ Kuhn analysierte unterdessen nüchtern: „Wir hatten zuletzt schlechte Starts, das war dieses Mal nicht so.“ Coach Pavel Gross brachte es auf den Punkt: „Wir waren mental bereit zu kämpfen, zu arbeiten, zu laufen, und um Zweikämpfe zu gewinnen.Wichtig war, dass wir wieder zu unserem Weg gefunden haben.“

Von Yannik Haustein und Jakob Schröder

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