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Grizzlys Wolfsburg Grizzlys gegen Straubing: Es wird noch mal unangenehm
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Grizzlys gegen Straubing: Es wird noch mal unangenehm
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19:06 27.12.2017
Es wird unangenehm: Am Donnerstag müssen die Grizzlys Wolfsburg (r. Mark Voakes) gegen die Straubing Tigers antreten. Quelle: imago/foto2press
Wolfsburg

„Wir müssen vor allem zu Hause mehr Punkte holen“, forderte Grizzlys-Trainer Pavel Gross nach der 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen Krefeld. „Wenn man die Ausbeute aus den letzten fünf, sechs Spielen sieht, ist das nicht gerade gut.“ In der Tabelle steht Wolfsburg auf dem vierten Platz und ist damit voll im Soll, trotzdem wusste die Mannschaft zu Hause seit Anfang Dezember nur beim 7:4 gegen die Eisbären Berlin und dem 3:0 gegen Nürnberg so richtig so überzeugen. Gegen Krefeld lieferten die Grizzlys eine gute Leistung ab, standen am Ende aber lediglich mit einem Punkt da.

Mit Straubing kommt nun der nächste unangenehme Gegner, erklärt Gross: „Straubing spielt schon Play-Off-Hockey. Sie wissen, dass sie nur mit Siegen noch eine Chance haben, die werden ein sehr unangenehmer Gegner sein.“ Noch sind die Tigers zwar mit acht Punkten Abstand Letzter, konnten aber gegen die direkte Konkurrenz aus Düsseldorf und Augsburg zuletzt zwei Siege einfahren – Grizzlys-Außenstürmer Brent Aubin warnt vor Leichtsinn: „Es wird ein enges Spiel. Wir dürfen uns keine Auszeit erlauben. Wenn wir nicht bereit sind, ist es egal, wo unser Gegner in der Tabelle steht – dann bekommen wir Probleme.“

In Über- und Unterzahl ist Wolfsburg in dieser Saison außerordentlich stark. Sowohl die 22,14 Prozent Erfolgsquote in Überzahl, als auch die 89,32 Prozent mit einem Mann weniger sind Bestwerte. Rechnet man beide Werte zusammen, kann ein Team mit einem Wert von 100 „Punkten“ schon zufrieden sein, Wolfsburg ist mit 111,46 Prozent noch weitaus besser. Einzig Köln (108,87) und München (107,12) sind bei den Special-Teams ähnlich stark, danach kommt lange nichts.

Wenn es im Wolfsburger Spiel hakt, dann an anderer Stelle, erklärt Aubin: „Wir müssen im Spiel Fünf gegen Fünf noch besser werden! Wir müssen noch mehr zum Tor bringen und noch härter spielen.“ Klappt das gegen die gebeutelten Tigers, steht einem nachträglichen Tigerfell unterm Grizzlys-Baum nichts im Weg.

Von Jakob Schröder

So kann’s gehen: Was im ersten Drittel für die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg noch wie ein sicherer Sieg aussah, wandelte sich am Ende in eine 2:3- (1:0, 1:2, 0:0)-Pleite nach Penaltyschießen um – die Krefeld Pinguine entführten am zweiten Weihnachtsfeiertag zwei Punkte aus Wolfsburg.

Die Grizzlys Wolfsburg haben sich am letzten Spieltag vor dem Weihnachtsfest ein Geschenk unter den Baum gelegt! Bei den Iserlohn Roosters gewannen die Grizzlys mit 4:1 (1:0, 1:0, 2:1). Für Wolfsburg trafen Mark Voakes, Brent Aubin, Christoph Höhenleitner und Alexander Weiß.

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