Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Gewitter

Navigation:
Grizzlys gegen Straubing: Es wird noch mal unangenehm

Eishockey Grizzlys gegen Straubing: Es wird noch mal unangenehm

Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg hat am Donnerstag (19.30 Uhr) die Straubing Tigers zu Gast. Wolfsburg peilt vor heimischem Publikum unbedingt die drei Punkte an, die Gäste brauchen im Kampf um die erste Play-Off-Runde jeden Punkt.

Voriger Artikel
Nach starkem Start: Grizzlys verlieren 2:3 im Penaltyschießen gegen Krefeld
Nächster Artikel
Ganz bittere Pleite! Grizzlys drehen 0:2-Rückstand, verlieren aber 3:4

Es wird unangenehm: Am Donnerstag müssen die Grizzlys Wolfsburg (r. Mark Voakes) gegen die Straubing Tigers antreten.

Quelle: imago/foto2press

Wolfsburg. „Wir müssen vor allem zu Hause mehr Punkte holen“, forderte Grizzlys-Trainer Pavel Gross nach der 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen Krefeld. „Wenn man die Ausbeute aus den letzten fünf, sechs Spielen sieht, ist das nicht gerade gut.“ In der Tabelle steht Wolfsburg auf dem vierten Platz und ist damit voll im Soll, trotzdem wusste die Mannschaft zu Hause seit Anfang Dezember nur beim 7:4 gegen die Eisbären Berlin und dem 3:0 gegen Nürnberg so richtig so überzeugen. Gegen Krefeld lieferten die Grizzlys eine gute Leistung ab, standen am Ende aber lediglich mit einem Punkt da.

Mit Straubing kommt nun der nächste unangenehme Gegner, erklärt Gross: „Straubing spielt schon Play-Off-Hockey. Sie wissen, dass sie nur mit Siegen noch eine Chance haben, die werden ein sehr unangenehmer Gegner sein.“ Noch sind die Tigers zwar mit acht Punkten Abstand Letzter, konnten aber gegen die direkte Konkurrenz aus Düsseldorf und Augsburg zuletzt zwei Siege einfahren – Grizzlys-Außenstürmer Brent Aubin warnt vor Leichtsinn: „Es wird ein enges Spiel. Wir dürfen uns keine Auszeit erlauben. Wenn wir nicht bereit sind, ist es egal, wo unser Gegner in der Tabelle steht – dann bekommen wir Probleme.“

In Über- und Unterzahl ist Wolfsburg in dieser Saison außerordentlich stark. Sowohl die 22,14 Prozent Erfolgsquote in Überzahl, als auch die 89,32 Prozent mit einem Mann weniger sind Bestwerte. Rechnet man beide Werte zusammen, kann ein Team mit einem Wert von 100 „Punkten“ schon zufrieden sein, Wolfsburg ist mit 111,46 Prozent noch weitaus besser. Einzig Köln (108,87) und München (107,12) sind bei den Special-Teams ähnlich stark, danach kommt lange nichts.

Wenn es im Wolfsburger Spiel hakt, dann an anderer Stelle, erklärt Aubin: „Wir müssen im Spiel Fünf gegen Fünf noch besser werden! Wir müssen noch mehr zum Tor bringen und noch härter spielen.“ Klappt das gegen die gebeutelten Tigers, steht einem nachträglichen Tigerfell unterm Grizzlys-Baum nichts im Weg.

Von Jakob Schröder

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.