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Grizzlys Wolfsburg Grizzlys gegen Eisbären: Dieses Viertelfinale ist Bärensache
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Grizzlys gegen Eisbären: Dieses Viertelfinale ist Bärensache
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19:15 11.03.2018
Rein damit: In der Hauptrunde bezwang Wolfsburgs Kris Foucault in dieser Szene Berlin-Goalie Marwin Cüpper; links Eisbären-Verteidiger Kai Wissmann. Quelle: Boris Baschin
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Wolfsburg

In der ersten Playoff-Runde haben die Grizzlys die Schwenninger Wild Wings in zwei Partien besiegt. Wolfsburg sparte sich so ein entscheidendes drittes Spiel – zur Belohnung gab es am Wochenende zwei „freie“ Tage, auf dem Eis wurde nur freiwillig gearbeitet, es war Regeneration angesagt. „Wir haben mit einem kleinen Kader sehr ökonomisch gespielt, die zwei zusätzlichen Tage, die wir dadurch haben, helfen uns sehr“ freut sich Grizzlys-Manager Charly Fliegauf über die kurze Verschnaufpause. Mit dem Hauptstadt-Klub wartet ein bestens bekannter Gegner. „Überraschungen wird es keine geben“, denkt Fliegauf.

Die Eisbären verfügen mit Petri Vehanen über einen starken Torhüter, sind laufstark und strahlen im Angriff mit allen vier Formationen Torgefahr aus. Für vier Reihen braucht man zwölf Stürmer – Wolfsburg hatte gegen Schwenningen nur deren zehn. Ob es am Mittwoch zum ersten Aufeinandertreffen mit Berlin besser aussieht, konnte und/oder wollte Fliegauf nicht verraten. Am ehesten käme wohl eine Rückkehr von Alexander Weiß in Frage, dass Tyler Haskins oder Mark Voakes rechtzeitig fit werden, darf bezweifelt werden. Für Marcel Ohmann und Gerrit Fauser ist die Saison zu Ende.

Unabhängig davon fordert Fliegauf, dass sich die Mannschaft weiter an den Plan hält, der in der ersten Runde zum Erfolg geführt hatte: „Jeder muss seine Rolle spielen. Wir brauchen weiter das sogenannte ,Secondary Scoring’, also Tore von Spielern, die man nicht auf der Rechnung hat. Die Top-Formationen neutralisieren sich nämlich häufig.“

Gute Leistungen aus den hinteren Reihen gab es gegen Schwenningen zuhauf. Philip Riefers und Tyson Mulock beispielsweise erzielten zwar keine Tore, waren mit ihrer nimmermüden Einstellung und giftigem Zweikampfverhalten aber genau so wichtig wie die Torgaranten Sebastian Furchner, Stephen Dixon und Brent Aubin, die jeweils zweimal trafen. „Das Selbstvertrauen und die Erfahrung, die wir aus der ersten Runde mitgenommen haben, werden wichtig für uns sein“, so Fliegauf. Für die Zuschauer erwartet er eine Serie auf hohem Niveau: „Das wird ein echter Leckerbissen, wir sind froh, dass wir Berlin als Gegner bekommen haben.“ Knüpfen die Grizzlys ab Mittwoch an ihre jüngsten Leistungen an, muss sich die Mannschaft trotz des auf dem Papier überlegen scheinenden Gegners nicht verstecken. Dann wäre auch die sechste Spielzeit in Serie, in der Wolfsburg mindestens das Halbfinale erreicht, keine Utopie.

Traditionell werden Spiele der Grizzlys gegen die Eisbären Berlin von guter Atmosphäre im Publikum begleitet. Das letzte Play-Off-Duell beider Teams liegt jedoch schon länger zurück, das bisher einzige Mal stand man sich 2011 im Finale gegenüber. Daran hat Wolfsburg nicht die besten Erinnerungen: Berlin machte, damals noch im Modus Best of Five, in drei Spielen (4:2, 5:4, 5:4) den fünften Meistertitel in sieben Jahren klar. Mit an Bord: Verteidiger Jimmy Sharrow sowie die Stürmer Tyson Mulock und Alexander Weiß – nun auf Wolfsburger Seite. In der Hauptrunde der Saison 2017/18 gewann Berlin drei von vier Duellen.

Von Jakob Schröder

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