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Grizzlys fliegen los: Zwei Spiele, vier Länder

Eishockey Grizzlys fliegen los: Zwei Spiele, vier Länder

Zu einer großen Champions-League-Reise brechen die Grizzlys Wolfsburg am Donnerstag auf. Doch der Kader des Eishockey-Erstligisten ist dezimiert.

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Kann der Erfolg wiederholt werden? Gegen Banska Bystrica gewannen Brent Aubin (r.) und die Grizzlys das erste Duell. Mit dezimiertem Kader geht es nun zum Rückspiel in die Slowakei und anschließend nach Tampere.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. Zwei Spiele, vier Länder – auf die Grizzlys Wolfsburg wartet eine Mammut-Champions-League-Tour. Via Berlin geht es am Donnerstag los, nach der Landung in Bratislava (Slowakei) fährt der deutsche Eishockey-Vizemeister gen Banska Bystrica, wo am Freitag (18 Uhr, live bei Sport 1) das Spiel beim slowakischen Meister ansteht. Nach der Partie fährt das Team am Samstag nach Wien (Österreich), fliegt von dort nach Helsinki in Finnland und reist anschließend am Sonntag (18 Uhr, Livestream bei sport1.de) per Bus zum Rückspiel bei Tappara Tampere an. Am Montag geht es via Helsinki und Berlin zurück. Die Reisebelastung ist nichts Ungewohntes, der Kader aber wird klein sein und es gibt weiter Fragezeichen.

Gut: Gerrit Fauser, der am Dienstag nach einem Trainingszusammenprall vorsichtshalber im Klinikum untersucht worden war, mischte am Mittwoch wieder mit. Auch Alex Roach (allerdings im weißen Trikot/Spieler geht nicht in Zweikämpfe) war dabei. Stürmer Kris Foucault, der laut Coach Pavel Gross vorsichtshalber geschont wird, war erneut nicht auf dem Eis. Er sollte wie Roach aber mitreisen, womit die Grizzlys sechs Verteidiger (wenn Roach spielen kann) und elf Stürmer haben.

Verteidiger Jimmy Sharrow, der sich am Sonntag beim 1:7 im Hinspiel gegen Tampere eine Fingerverletzung zugezogen hat, fällt auf unbestimmte Zeit aus. Manager Charly Fliegauf: „Acht Tage macht er erst einmal nichts, dann muss man weitersehen.“ Damit besteht Hoffnung, dass es kein sechs- bis achtwöchiger Ausfall wird, macht es dem Manager aber nicht einfacher, die richtige Wahl für den letzten Import-Platz zu treffen. Ursprünglich sollte es ein Stürmer werden, bei einem längerfristigen Sharrow-Ausfall aber ein Verteidiger.

Im Lazarett befinden sich neben Sharrow weiter Verteidiger Robbie Bina (Adduktoren/kein Comeback-Termin) sowie die Stürmer Fabio Pfohl (muskuläre Probleme/kein Comeback-Termin), Marcel Ohmann (Nerv eingeklemmt/kein Comeback-Termin) und Tyler Haskins (wegen Nackenproblemen in den USA).

An diesem Wochenende müssen sich die Grizzlys irgendwie durchbeißen. Fliegauf: „Für dieses CHL-Wochenende werden wir noch keinen Zugang haben.“

Lange Touren haben die Grizzlys schon öfter absolviert, es ist nichts Neues. Jüngst stimmten sie sich auf den CHL-Trip förmlich ein mit ihrer Spiele-Reise über Ingolstadt und Salzburg nach Straubing.

Von Jürgen Braun

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