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Grizzlys cool beim Ersten: 5:3-Sieg in München!

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Grizzlys cool beim Ersten: 5:3-Sieg in München!

Endlich mal wieder ein Sieg gegen einen Top-Team des Eishockey-Oberhauses. Und der kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Grizzlys landeten den ersten Erfolg nach sieben Pleiten in Serie gegen München, gewannen vor 4000 Zuschauern mit 5:3 (1:2, 2:0, 2:1) beim Meister.

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Alle Hände voll zu tun: Die Grizzlys sahen sich oft Münchner Druck ausgesetzt, doch Goalie Felix Brückmann und Co. hielten stand, am Ende gewann Wolfsburg beim Meister und Spitzenreiter mit 5:3.

Quelle: imago sportfotodienst

München. Und: Nach den Treffern von Brent Aubin, Gerrit Fauser, Fabio Pfohl und Nick Johnson ist jetzt die direkte Viertelfinal-Quali ganz nah.

Fast wäre Wolfsburg mit einem Blitztor gestartet. Münchens Keeper David Leggio war weit zur Seite geeilt, um zu klären, Aubin eroberte die Scheibe, legte zurück, doch Christoph Höhenleitner wurde beim Schuss geblockt. Direkt im Anschluss konterte München - Frank Mauer traf das Außennetz. Das hätte Wolfsburg eine Warnung sein müssen. War es aber nicht. Eine Minute später griffen die Gäste übermütig an, Verteidiger Alexander Dotzler stürzte obendrein, mit drei gegen einen konterte München zum 1:0. Beim 2:0 ließ sich Wolfsburg im eigenen Drittel viel zu leicht ausspielen, Verteidiger Matt Smaby war durchgestartet, bekam den Puck, Tor.

Danach aber kassierten die Gastgeber zwei Strafen in kurzer Folge. Die Grizzlys trafen noch nicht, stabilisierten sich aber. Und im nächsten Powerplay traf Fauser (wieder mal nach Vorarbeit von Patrick Seifert). Es war Fausers fünftes Tor in drei Partien.

Im zweiten Drittel spielte Wolfsburg vorsichtig, hatte Glück, dass ein Schuss von Konrad Abeltshauser an den Pfosten rutschte und nicht rein. München handelte sich weitere Strafen ein. Dumme Strafen, dumme Idee. Aubin strafte das zum 2:2. Direkt im Anschluss an eine weitere Strafe kippte das Team von Trainer Pavel Gross die Partie. Pfohls Schuss von rechts landete abgefälscht im Netz.

Das schmeckte dem Spitzenreiter nicht, er drückte, aber Felix Brückmann im Kasten war erstmal nicht zu überwinden. Das gelang erst Keith Aucoin, der einen Stellungsfehler von Jimmy Sharrow nutzte. Direkt danach sah sich Wolfsburg in Unterzahl - und blieb kühl. Abeltshauser patzte an der blauen Linie, Aubin machte das 4:3, Johnson legte nach. Aubin strahlte:. Es macht immer Spaß beim alten Verein“, hatte er im Vorfeld gesagt. Den Spaß hatten er und die Grizzlys: „Wir sind 20 Jungs, die an einem Strang ziehen“, wollte er seine Tore nicht überbewerten. „Es war an der Zeit, endlich mal gegen München zu gewinnen.“

von Jürgen Braun

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