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Grizzlys als Favorit? Nicht für Coach Gross

Eishockey – DEL Grizzlys als Favorit? Nicht für Coach Gross

Es ist der Auftakt ins Pinguin-Wochenende: Bevor die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg am Sonntag (16.30 Uhr) die Krefeld Pinguine empfangen, müssen sie am Freitagabend (19.30 Uhr) zu den Fischtown Pinguins nach Bremerhaven.

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Pinguine im Doppelpack: Brent Aubin und die Grizzlys Wolfsburg haben kein leichtes Wochenende vor sich.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. Obwohl die Grizzlys in der Vorsaison nur ein einziges Spiel gegen beide Gegner verloren (1:2 in Krefeld), will Coach Pavel Gross von einer Favoritenrolle seines Teams nichts wissen. „So denken wir als Trainer und auch die Spieler nicht. Wir wissen, wie ausgeglichen die Liga ist.“ Und auch, dass sich in Bremerhaven nicht viel verändert hat bei der Mannschaft, die als Liga-Neuling überraschend den Einzug in die Play-Offs schaffte: „Sie haben schon gute Gegner geschlagen und spielen schnelles, attraktives Eishockey“, erklärt Gross. Auch Verteidiger Jeremy Dehner betont: „Wir werden gegen ein gutes Team spielen. Die Liga wird jedes Jahr ausgeglichener, es gibt keine schlechten Teams. Wir müssen bereit sein.“

Wolfsburgs Trainer wurde zuletzt nicht müde zu betonen, dass der Weg seiner Mannschaft im Vordergrund stehe, er weniger auf die Tabelle und die Ergebnisse schaue. Mit den beiden Erfolgen vom vergangenen Wochenende „haben wir uns gesteigert, aber wir sind noch nicht bei unserer bestmöglichen Leistung“, betont Gross. Im Vergleich zu ersten beiden Wochenenden der Saison „war das letzte das beste. Wir haben vieles besser gemacht, hatten mehr Freude am Laufen“, resümiert der 49-Jährige, der genau diese Freude nun auch in anderen Bereichen sehen möchte: „In den Zweikämpfen und vor dem Tor, damit wir auch die Rebounds reinbringen.“ Beim 5:3-Erfolg gegen die Iserlohn Roosters strahlten die Grizzlys zudem durch Torschüsse von der blauen Linie mehr Gefahr aus.

Zum Saisonstart sorgte außerdem der Konditions-Level einiger Spieler für Sorgenfalten bei Gross, die langsam aber wieder verschwinden. „Wenn man nach Wolfsburg kommt, weiß man, dass hier ein bisschen mehr gearbeitet wird. Wenn man dann auf dem Eis steht, ist es aber noch einmal etwas anderes“, erklärt Gross im Bezug auf die Neuzugänge, betont jedoch zugleich: „Es war nicht nur bei den Neuen noch Luft nach oben. Wichtig ist, dass die Spieler mit großem läuferischen Potenzial auch die Neuen anstecken. Die Integration fällt wesentlich leichter, wenn sie sehen, dass die, die schon länger hier sind, in jeder Übung marschieren, dass sie mitziehen müssen.“

Das gelinge nun besser – und ist bitter nötig: Im Oktober stehen in Kombination mit der Champions Hockey League satte 13 Spiele für die Grizzlys auf dem Programm. „Wir erklimmen den Berg Schritt für Schritt, sind jetzt gut drauf. Der Oktober wird hart, aber auch Spaß machen“, glaubt Torhüter Jerry Kuhn. „Das bedeutet, dass wir weniger trainieren und mehr Spiele haben – und jeder liebt es, zu spielen.“ Der 31-Jährige ist sich sicher, dass der volle Kalender Wolfsburg keine Schwierigkeiten bereiten wird: „Wir haben viel Zeit im Kraftraum verbracht. Wenn wir uns gut um uns kümmern, werden wir okay sein.“

Von Yannik Haustein

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