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Grizzlys Wolfsburg Grizzlys Wolfsburg gleichen durch 5:2-Sieg gegen Berlin die Viertelfinal-Serie aus
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Grizzlys Wolfsburg gleichen durch 5:2-Sieg gegen Berlin die Viertelfinal-Serie aus
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00:05 17.03.2018
Es ging zur Sache: Ganze 140 Strafminuten wurden zwischen den Grizzlys und den Eisbären verteilt. Quelle: Boris Baschin (2)
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Wolfsburg

Die ausverkaufte Eis-Arena durfte nach viel Härte und noch mehr Strafzeiten den Serien-Ausgleich bejubeln – die Grizzlys gewannen mit 5:2 (3:1, 0:1, 1:0) ihr erstes Play-Off-Spiel gegen die Eisbären überhaupt

Die Partie begann intensiver als Spiel 1, klassisches Play-Off-Hockey war es jedoch nicht – noch nicht. Allerdings hatte diesmal Wolfsburg mehr vom Spiel, und nach einer Strafe wegen Beinstellens gegen Berlins Kai Wissmann fälschte Christoph Höhenleitner in Überzahl einen Schuss von Jeff Likens entscheidend ab – 1:0. Zwar kam von den Eisbären in der Folge mehr, doch wieder waren es die Grizzlys, die zuschlugen: Dieses Mal war es Fabio Pfohl, der den Rebound einer Direktabnahme von Brent Aubin im Kasten von Eisbären-Goalie Petri Vehanen unterbrachte – das 2:0. Kurz darauf feierte Conor Allen Premier: Der Verteidiger traf erstmals für Wolfsburg, stellte auf 3:0. Durch Marcel Noebels kam Berlin ebenfalls zu einem Treffer, Wolfsburg nahm die Führung aber mit in die Kabine.

Spätestens im Mitteldrittel sah die randvolle Eis-Arena dann Play-Off-Eishockey: Berlin nahm kurz nacheinander mehrere Strafen, Wolfsburg war zeitweise über zwei Minuten in doppelter Überzahl, konnte jedoch nicht erhöhen. Dann ging es richtig rund: Ausgehend von einer Auseinandersetzung zwischen Berlins Daniel Fischbuch und Höhenleitner wurde es auf dem Eis ungemütlich, mehrere Rangeleien waren die Folge. Zudem brannten Berlins Daniel Buchwieser die Sicherungen durch, er feuerte einen Puck in Richtung des auf der Strafbank sitzenden Höhenleitner. Fischbuch und „Höhi“ wurden von den Referees duschen geschickt, Buchwieser durfte sich immerhin zehn Minuten lang abkühlen. Kurz vor Ende des Drittels brachte Sean Backman Berlin in Überzahl wieder ran, flog nach Drittelende aber wegen eines Cross-Checks ebenso aus dem Spiel – ein Spiel unter Prügel-Bären, in dem die Grizzlys die kühleren Köpfe bewahrten.

Nachdem die unzähligen Strafzeiten sortiert waren, ging’s in den Schlussabschnitt. Der war weiterhin sehr physisch, aber nicht ganz so turbulent wie das Mitteldrittel. Wenn Grizzlys-Goalie Jerry Kuhn gefordert war – und das war nicht selten – war er auf dem Posten, hielt dem Eisbären-Druck stand. Vehanen musste allerdings erneut hinter sich greifen: Erst traf Alexander Weiss zum 4:2, dann sorgte Brent Aubin mit dem 5:2 für den Schlusspunkt.

„Das war ein großer Sieg“, jubelte Stürmer Stephen Dixon. „Wir haben es einfach gehalten, das war der Schlüssel.“ Coach Pavel Gross war erleichtert: „Ich bin froh, dass wir ausgleichen konnten. Es war ein Spiel mit vielen Emotionen – es sind Play-Offs, da musst du marschieren.“

Von Yannik Haustein und Jakob Schröder

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