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Grizzlys Wolfsburg: Riefers ist der „Sturteidiger“

Eishockey Grizzlys Wolfsburg: Riefers ist der „Sturteidiger“

Ein Sprichwort besagt: Ein guter Spieler spielt dort, wo der Trainer ihn aufstellt. Das gilt auch für Philip Riefers von den Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg: Beim Auswärtsspiel bei den Straubing Tigers am Freitag (19.30 Uhr) könnte der gelernte Stürmer wieder als Verteidiger gefragt sein.

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Selbsternannter „Sturteidiger“: Wolfsburgs Philip Riefers spielt da, wo Grizzlys-Coach Pavel Gross ihn hinstellt – egal, ob offensiv oder defensiv.
 

Quelle: Imago/Zink

Wolfsburg.  Hinter dem Einsatz von Robbie Bina steht ein Fragezeichen, weshalb Grizzlys-Coach Pavel Gross mit Jeremy Dehner, Jimmy Sharrow, Jeff Likens, Armin Wurm, Björn Krupp und Alex Roach sechs gesunde Abwehrspieler zur Verfügung hat. Riefers könnte daher als siebter Verteidiger agieren, oder eher als „einer von sieben“, so Gross, der keine Rangliste im Kopf hat: „Ich sage ja auch nicht, dass Jeff Likens unser erster oder dritter Verteidiger ist.“

Ob Riefers in Straubing nun offensiv oder defensiv agieren wird, wollten weder Gross noch der gebürtige Krefelder selbst verraten – Riefers sagte schmunzelnd nur so viel: „Ich gehe als Sturteidiger ins Spiel.“ Einer eventuellen Abwehr-Rolle kann der 27-Jährige jedenfalls durchaus etwas abgewinnen: „Man findet Gefallen daran. Ich spiele beides gern und nehme die Position, die mir gegeben wird.“

In der aktuellen Saison war Riefers bereits mehrmals auf der Verteidiger-Position zu finden, zuletzt lief er am 29. Oktober in der Begegnung bei den Krefeld Pinguinen als Defensiv-Mann auf – die Grizzlys gewannen mit 3:1. Riefers beweist also Allrounder-Qualitäten. „Ab und zu kann die Umstellung schwer fallen, aber normalerweise bereite ich mich schon im Training darauf vor“, erklärt der 27-Jährige.

Doch auch dort musste er wie der Rest der Mannschaft nach der Länderspielpause wegen des Deutschland-Cups erst einmal wieder Fuß fassen. „Die Pause hat gutgetan, wir hatten vorher ja ein straffes Programm. Aber es dauert natürlich ein bisschen, wieder reinzukommen“, so Riefers, der in den freien Tagen in Krefeld weilte, entspannte, Zeit mit Familie und Freunden verbrachte. „Ein bisschen bewegt habe ich mich auch“, versichert der 27-Jährige. Die Trainingszeiten am Samstag und Sonntag zurück in Wolfsburg „haben wir gut genutzt, um wieder starten zu können“, so die Allzweckwaffe. Vor dem Spiel in Straubing unterstreicht Riefers: „Jetzt müssen wir bereit sein.“

Von Yannik Haustein

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