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Grizzlys Wolfsburg Grizzlys Wolfsburg: NHL-Highlights helfen Foucault
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Grizzlys Wolfsburg: NHL-Highlights helfen Foucault
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07:00 21.11.2017
Einer der Hauptakteure nach der Länderspielpause: Kris Foucault (r.) holte mit den Grizzlys Wolfsburg aus den ersten beiden Spielen fünf Punkte. Quelle: imago/foto2press
Wolfsburg

Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg ist mit fünf Punkten aus zwei Spielen nach der Länderspiel-Pause gestartet. Dabei war Stürmer Kris Foucault einer der Hauptakteure – trotz der zuletzt starken Auftritte sehen die Verantwortlichen aber noch einiges an ungenutztem Potenzial.

Foucault tat sich beim 5:4-Erfolg nach Penaltyschießen am Freitag in Straubing mit drei Skorer-Punkten sowie zwei Treffern im Shootout hervor, auch beim 5:3-Heimsieg gegen Augsburg war er mit seinen Fähigkeiten besonders im Überzahlspiel einer der auffälligsten Grizzlys.

Andererseits verschuldete er in Straubing aber auch den 3:4-Anschlusstreffer der Gastgeber, der diesen neues Leben einhauchte. Dementsprechend gab es nach dem Wochenende zwar Lob, aber auch Tadel: „Bei dem Gegentreffer darf er nicht so vor dem Tor rumkurven“, kommentierte Manager Charly Fliegauf den folgenschweren Scheibenverlust des Flügelstürmers, weiß aber ebenso: „Wenn er keine Schwäche hätte, würde er nicht bei uns spielen.“

Dass der Kanadier sich im Penaltyschießen mit zwei Treffern gegen Ex-Grizzly Sebastian Vogl für seinen Fehler revanchierte, war dann wieder spitze. Mit fast identischen Versuchen schob er dem Straubinger Schlussmann die Scheibe zwei Mal hintereinander durch die Beine und besorgte so den Zusatzpunkt für die Grizzlys. „Der Shootout ist ein toller Teil des Spiels“, so Foucault. „Ich schaue oft morgens die Highlights aus der NHL und schaue, was es alles für Möglichkeiten gibt“, verriet er zudem den Ursprung seines effektiven Tricks.

Als einen „offensiv überragenden Spieler“ beschreibt Grizzlys-Trainer Pavel Gross den wohl schnellsten Spieler seines Kaders, fordert aber gleichzeitig noch mehr von ihm: „Wir wollen aus Kris, ohne die offensive Stärke zu verlieren, einen kompletten Stürmer kreieren.“

Von Jakob Schröder

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