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Grizzlys Wolfsburg Grizzlys-Stürmer Stephen Dixon: Jetzt wird das Chamäleon zum Play-Off-Monster
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Grizzlys-Stürmer Stephen Dixon: Jetzt wird das Chamäleon zum Play-Off-Monster
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22:45 20.03.2018
Gefährlich vor dem Tor: Grizzly Stephen Dixon (M.) weiß, wo er stehen muss, um zuzuschlagen – bislang sieben Skorerpunkte in den Play-Offs sind das Resultat. Quelle: Boris Baschin
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Wolfsburg

Drei Tore, vier Vorlagen hat Dixon in den Play-Offs schon gebucht, damit mehr als die Hälfte seiner Hauptrundentore (fünf in 52 Partien) in nur fünf Spielen erzielt. Er könnte die Blaupause für das sein, was die Grizzlys mit ihrer kurzen Bank (Eishockey-Sprache für wenig Spieler) brauchen. Nämlich: den Job machen, einfach spielen, zum Tor ziehen. „Geändert an meinem Spiel habe ich nichts. Eigentlich mache ich alles so wie immer“, versichert Dixon glaubwürdig. „Allerdings“, so fügt er hinzu, „kann man sich momentan nicht über mangelnde Eiszeit beklagen. Wenn man so viel auf dem Eis steht, kommt man gar nicht auf die Idee, nachzudenken und zu verkrampfen. Das ist vielleicht der Grund.“

Dixon macht immer noch sein Ding, fährt seine unbequemen Checks, spielt einfach, zieht vors Tor, versucht abzufälschen. Physisch spielt er, aber nicht oft Foul – auch das ist wichtig, wenn die Bank kurz ist. „Er spielt,was er soll, und hat nun auch mal die nötige Fortune, denn er ist kein schlechter Spieler, nur hätten es in der Saison schon ein paar Treffer mehr sein können“, freut sich Manager Charly Fliegauf. Denn wo so viele fehlen, ist es wichtig, dass andere in die Bresche springen. Das wird oft gefordert – bei Dixon klappt es nun.

Die Grizzlys werden wahrscheinlich nicht mit ihm verlängern; wenn er nicht woanders schon einen Kontrakt hat, muss er sich für einen neuen empfehlen. Der Manager allerdings ist sich sicher: „Stephen spielt so gut, wie er kann. Mit der Vertragssituation hat das nichts zu tun.“ Im Team ist der Kanadier beliebt und gefürchtet – wegen seiner unbequemen Checks. Für dezente Verwirrung sorgt er immer wieder, weil er plötzlich auch schon mal in der Saison so aussieht, als wären Play-Offs, wenn ein ordentlicher Bart sprießt. Manchmal mag er sich nicht jeden Tag rasieren, aber es wächst wie wild. „Wenn ich mich morgens rasiert habe, habe ich am nächsten Tag schon einen Bart wie ein Weihnachtsmann“, sagte er mal scherzend.

Die Optik wandelt er regelmäßig, jetzt hat sich sein Skoring gewandelt. Richtung Play-Off-Monster. Geht es nach den Grizzlys, sorgt er weiter für Punkte – und zieht die anderen mit.

Von Jürgen Braun und Alexander Heldt

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