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Grizzlys: Riesenkampf und Punktgewinn

3:4 nach Verlängerung gegen Meister München Grizzlys: Riesenkampf und Punktgewinn

Der Siegeszug der Grizzlys Wolfsburg im Eishockey-Oberhaus ist beendet - doch dazu bedurfte es schon des Meisters, der die DEL fast nach Belieben dominiert. Und Meister München musste sich strecken, um auch den dritten Saisonsieg gegen den Vizemeister einzufahren.

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Und wieder jubelt der Meister: München gewann auch das dritte Saisonduell mit dem Vizemeister, doch Gastgeber Wolfsburg hatte beim unglücklichen 3:4 n. V. erstmals Mittel, den Favoriten in Bedrängnis zu bringen.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Nach den Treffern von Brent Aubin, Robbie Bina und Fabio Pfohl waren die Gastgeber vor 2650 Zuschauern ganz nah am sechsten Sieg in Serie gewesen, ehe durch das 3:4 (1:1, 1:1, 1:1) nach Verlängerung ein Punkt heraussprang.

Die Grizzlys Wolfsburg sichern sich durch großen Kampf einen Punkt gegen Meister München.

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Beide Teams hatten einige Personalsorgen (siehe Bericht), die angesichts der Tiefe des Münchner Kaders bei Wolfsburg (ohne Fünf!) schwerer wogen. Bemerkenswert, was sich dennoch entwickelte: Zweimal hatte Wolfsburg eine Antwort auf Münchner Dominanz und die Führung der Gäste. „Kompliment, wir hatten wenig Leute, aber alle haben gefightet. Der Gegner dominiert die Liga, deshalb ist der eine Punkt wertvoll“, sagt Grizzlys-Coach Pavel Gross.

Die Fans fighteten auch, waren laut,, die Stimmung war gut. Und mit Beginn wurde per Sprechhören und Transparenten auch noch der neue DEL-Rekord-Keeper Felix Brückmann (315 Minuten in Serie ohne Gegentor) abgefeiert.

Gegen die Übermannschaft musste er am Sonntag zweimal hinter sich greifen, dann schlug Wolfsburg zurück, legte das 3:2 vor. Nach Spielanteilen vielleicht nicht ganz verdient, nach klaren Chancen aber beinahe überfällig. Denn Aubin und Pfohl hatten vor dem 1:2 mit Alleingängen jeweils das Wolfsburger 2:1 verpasst, Gerrit Fauser zudem vor dem 3:2 einen Penalty verschossen. Und: Zu Beginn des zweiten Drittels hatte München (mit Abstand bestes Unterzahl-Team der Liga) eine Fünf-Minuten-Unterzahl überstanden, nachdem Jon Matsumoto für einen üblen Check gegen Mark Voakes rausgeflogen war.

An seiner Führung konnte sich Wolfsburg aber nicht lange erfreuen. München nutzte eine Powerplay-Chance in einer intensiven Partie zum 3:3. Steven Pinizzotto, Münchens Chef-Provokateur, durfte zwar kurz danach eine Disziplinarstrafe absitzen, doch das störte die Gäste nicht. In der Verlängerung hatten sie das bessere Ende für sich. Erst blieb ein Foul an Voakes ungeahndet, dann gab es einen Bully-Verlust sowie einen Stellungsfehler von Fauser und München gewann das Top-Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte.

von Jürgen Braun und Jakob Schröder

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