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Grizzlys-Pech hält an: Ankert wird operiert

Eishockey Grizzlys-Pech hält an: Ankert wird operiert

Am Dienstag (19.30 Uhr) steht für die Grizzlys Wolfsburg ein Schlüsselspiel im Eishockey-Oberhaus an. Zuvor gibt es wieder mal schlechte Nachrichten: Verteidiger Torsten Ankert wird vor dem Spiel an der Schulter operiert.

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Bitter: Torsten Ankert (kl. Bild) muss am Dienstag operiert werden, wird den Grizzlys wochenlang fehlen. Sein Team (r. Kris Foucault) spielt am Abend in Straubing.
 

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg.  Dabei hatte bei Abwehrspieler Ankert Hoffnung bestanden, dass er ins Team zurückkehren könnte...

Für Ankert stand schon ein spezieller Schulterschutz parat, inzwischen sind aber die finalen Untersuchungsergebnisse da – und die zeigten an, dass eine OP notwendig ist. Da mit Jimmy Sharrow und Alex Roach in Kürze zwei Verteidiger zurückkehren, soll Ankert lieber gleich operiert werden. Der Ex-Kölner werde mehrere Wochen ausfallen, aber in dieser Saison wieder spielen, deutete Manager Charly Fliegauf an. Ankert hatte sich am 5. Oktober in Augsburg verletzt. Armin Wurm, der am Sonntag einen Schuss abbekommen hatte und abends ins Krankenhaus gefahren war, trat die Reise nach Straubing mit an.

In Straubing heißt es Letzter gegen Vorletzter. Es wird wahrscheinlich, so mutmaßt Fliegauf, „kein schönes Spiel.“ Er verlangt, „dass keiner bei uns die Situation akzeptiert, jeder alles dafür tut, zu seiner optimalen Leistung zu finden, jeder in die Spur kommt.“ Gegen Nürnberg waren wieder einige zu selten sichtbar, andere waren zwar voll da, aber, so Fliegauf, „dann wollen wir manchmal im falschen Moment zu viel, treffen falsche Entscheidungen.“ Wichtig werde: „Wir müssen gut anfangen. In zwölf Partien hat achtmal der Gegner das erste Tor geschossen – das darf so nicht weitergehen!“

Gewinnen die Grizzlys das Nachholspiel, sind sie im Kampf um die Play-Off-Plätze wieder dabei. Der Manager weiß: „Zuhause sind wir im Soll, dass wir auswärts nur zwei Punkte geholt haben, hängt uns nach. Das müssen wir ändern.“ Und: „Straubing hat den Panik-Button schon gedrückt“, so Fliegauf, „einen Import-Torwart geholt, nachdem sie im Sommer stolz auf ihr deutsches Duo gewesen waren.“ Dimitri Pätzold und Sebastian Vogl, der aus Wolfsburg gekommen war, überzeugten nicht. Der Neue, Drew McIntyre, bekam bei seinen zwei Einsätzen auch schon neun Tore eingeschenkt.

Die Niederbayern haben die drittmeisten Treffer kassiert, Wolfsburg hat die wenigsten geschossen.

Von Jürgen Braun

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