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Grizzlys Wolfsburg Grizzlys: Kreps fühlte sich „gleich zu Hause“
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Grizzlys: Kreps fühlte sich „gleich zu Hause“
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19:00 06.12.2017
„Eine Bereicherung“ für die Grizzlys: Stürmer Kamil Kreps (r.) hat sich gut in Wolfsburg eingelebt. Quelle: Boris Baschin
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Wolfsburg

Der Kontakt habe schon im Sommer bestanden, „finanziell war es da aber nicht möglich, ihn zu holen“, verrät Gross. Im Oktober kam der Tscheche dann doch und ist seither ein fester Bestandteil der Grizzlys-Offensive. „Ich kann mich nicht beschweren, es waren bisher zwei tolle Monate in Wolfsburg“, resümiert der 33-Jährige.

Das hat der Angreifer auch seinen Teamkollegen und dem Grizzlys-Umfeld zu verdanken. „Alle haben es mir leicht gemacht, mich einzuleben“, sagt Kreps, der in einem Apartment in der Nähe einiger Mannschaftskameraden lebt. „Ich habe mich gleich zu Hause gefühlt.“ Zudem „reist meine Freundin häufig aus Tschechien an und bleibt dann bei mir.“

Startschwierigkeiten stellten sich also nicht ein – auch zur Freude von Coach Gross. „Kamil hat sehr viel Erfahrung mitgebracht, hat ja auch in der NHL gespielt. Ich bin froh, dass wir ihn holen konnten.“ Zumal Kreps nicht nur Erfahrung, sondern auch Qualität mitbringt: „Die sieht man vor allem, wenn er an der Scheibe ist“, erklärt Gross, fügt an: „Er ist ein guter Läufer.“ Zudem ist der Tscheche vielseitig einsetzbar, „er kann alles spielen, Powerplay oder Penalty Kill“, so Gross weiter. Trotzdem hat Kreps noch Luft nach oben, wie der Coach befindet: „Das ist aber ganz normal, ihm fehlen eben zwei Monate mit der Mannschaft.“

Auf die eigene Performance legt Kreps derweil nicht den Fokus. Nachdem es zuletzt drei Niederlage gab, sagt der 232-fache NHL-Spieler: „Es steckt kein Geheimnis dahinter: Wir müssen die Dinge tun, die wir getan haben, als wir gewonnen haben. Wir wissen aber auch, dass wir nicht jedes Spiel gewinnen können. Das ist Teil des Fortschritts, eine konstant gute Mannschaft zu werden.“

Dafür wird der Grundstein im Training gelegt, welches nach dem punktlosen Wochenende laut Kreps jedoch nicht zu hart ausfiel: „Ich glaube nicht, dass Pavel sauer war. Das Training hatte eine gute Geschwindigkeit, wir haben an unserem Verhalten in der Defensiv-Zone gearbeitet.“

Das machten Gross und einige Grizzlys-Akteure zuletzt als Schwachpunkt aus – im Heimspiel am Freitag (19.30 Uhr) gegen die Nürnberg Ice Tigers wollen es die Wolfsburger dann wieder besser machen.

Von Yannik Haustein

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