Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Grizzlys: Irres Spiel, irrer Sieg und Aubin bleibt

Eishockey: Viertelfinale nach 7:6 praktisch sicher Grizzlys: Irres Spiel, irrer Sieg und Aubin bleibt

Ein Festtag für alle Eishockey-Fans und für Wolfsburgs Anhänger ganz besonders: Die Grizzlys bezwangen Bremerhaven nach irrem Spielverlauf mit 7:6 (0:0, 2:3, 5:3) - und danach wurde auf dem Eis verkündet: Brent Aubin bleibt bis 2020. Der Top-Torjäger hatte zuvor das 6:5 erzielt.

Voriger Artikel
Grizzlys cool beim Ersten: 5:3-Sieg in München!
Nächster Artikel
„Solche Comebacks geben Selbstvertrauen“

Jetzt aber mal los: Die Grizzlys rannten lange Rückständen hinterher, Nick Johnson (l.) und Brent Aubin (r,) halfen dann ordentlich mit beim Drehen. Wolfsburg gewann 7:6 gegen Bremerhaven und ist praktisch im Viertelfinale.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. Außerdem waren Nick Johnson (2), Sebastian Furchner, Jimmy Sharrow, Philip Riefers und Christoph Höhenleitner erfolgreich. Die Viertelfinal-Quali ist praktisch im Sack. 15 Punkte und 25 Tore kann Ingolstadt in fünf Spielen nur theoretisch noch aufholen.

„Mit Aubin verlängern! Sofort! - dieses Transparent hatten Fans vor dem Spiel entrollt. Was sie da noch nicht wussten: Es war schon alles klar.

Dann entwickelte sich ein Spiel, über das Trainer Pavel Gross sagte: „Das war keine Wolfsburg-Partie.“ Bremerhaven drückte, Wolfsburg ließ viel zu viel zu und hatte Glück, dass es mit 0:0 in die erste Pause ging. Danach änderte sich nicht viel. Die Gäste waren die bessere, weil druckvollere Mannschaft. Sie hatte Zug zum Tor, traf, kam aber nicht weg, weil auch sie Fehler anbot. So blieb Wolfsburg dran und kam nach 0:2- und 1:3-Rückständen im Schlussabschnitt zum 3:3. Das schmeichelte den Gastgebern. Als Bremerhaven mit 5:3 vorne lag, schien alles gelaufen. Das 5:3 war kurios. Der Puck war von Pfosten zu Pfosten geflogen, hatte in der Luft aber nach Ansicht der Schiris die Torlinie überschritten. Die Gastgeber, die inzwischen in Schwung waren, steckten nicht auf. Johnson und Furchner stellten auf 5:5. Dann bot Bremerhaven noch eine Überzahlchance an. Zum 3:3 hatte es binnen 35 Sekunden geklappt. Diesmal dauerte es 21 Sekunden, dann war Aubin da und jagte den Puck in die Maschen - 6:5. Bremerhaven musste alles riskieren, nahm den Torwart für einen sechsten Feldspieler raus. Höhenleitner traf ins leere Netz zum 7:5, die Gäste verkürzten. Zu spät. „Ein Spektakel“ strahlte Manager Charly Fliegauf.

„Hut ab!“, lobte Gross die Comeback-Qualitäten seiner Mannschaft. „Aber wir müssen einiges besser machen. In der Abwehr waren wir zu passiv.“ Aubin meinte: „Ein großartiges Spiel für die Fans, aber sechs Gegentore sind zu viel. Nach vorn war es gut, hinten fürchterlich.“ Jedoch fügte er hinzu, was der Coach ähnlich formulierte: „Ein gutes Team findet einen Weg!“

von Jürgen Braun und Alexander Heldt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.