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Grizzlys Fünfter: Höhenleitner macht die Haie nass

Eishockey – DEL: Grizzlys Wolfsburg Grizzlys Fünfter: Höhenleitner macht die Haie nass

War das spannend! Den Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg reichte am Dienstagabend beim DEL-Dritten Kölner Haie ein einziger Treffer, um auf Rang fünf zu klettern: Christoph Höhenleitner sorgte beim 1:0 für das einzige Tor des Abends.

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Der Moment der Entscheidung: Christoph Höhenleitner (h.) versenkt die Scheibe nach Zuspiel von Brent Aubin (v.) zum Siegtreffer bei den Kölner Haien, am Ende konnten die Grizzlys sich zumindest für eine Nacht über den Sprung auf Tabellenplatz fünf freuen.

Quelle: Imago

Köln. Von Anfang an ging es in der Lanxess-Arena richtig zur Sache, beide Teams schenkten sich keinen Zentimeter und kamen zu guten Torchancen. Die Grizzlys bewiesen bei Strafzeiten gegen Armin Wurm und Rob Hisey erneut, warum sie das beste Powerplay der Liga haben, überstanden die Unterzahl-Situationen schadlos. Gut drei Minuten vor Drittelende schoss Höhenleitner die Grizzlys dann in Führung, lenkte einen Pass von Brent Aubin durch die Beine von Haie-Goalie Gustav Wesslau.

Auf der anderen Seite war Grizzlys-Schlussmann Felix Brückmann mehrmals gefordert, wackelte jedoch nicht und setzte das auch im zweiten Drittel fort: Nicht zuletzt dank ihres Torhüters stand bei den Wolfsburgern auch in der zweiten Pause die Null - obwohl die Haie sogar eine 88-sekündige doppelte Überzahl hatten. Trotz guter Chancen auf beiden Seiten fiel im Mitteldrittel kein weiterer Treffer.

Ein Trend, der sich im Schlussabschnitt fortsetzen sollte: Wenn sich die Haie nicht an Wolfsburgs Defensive die Zähne ausbissen, war Brückmann zur Stelle, Wesslau hielt für Köln ebenfalls stark, ließ nichts mehr zu. Zwar machten die Haie in der Schlussphase ordentlich Druck. Sinnbild für die Niederlage dürfte jedoch eine Szene zu Drittel-Halbzeit sein: Dort tauchte der Ex-Wolfsburger Kai Hospelt vor Brückmann auf, ließ einen starken Rückhandschuss vom Stapel - der an der Latte landete. Auf dem Weg zur Bank warf Hospelt danach frustriert seinen Schläger weg.

„Wir haben ein ordentliches Eishockeyspiel gezeigt, es bei der doppelten Überzahl aber nicht geschafft, ein ordentliches Powerplay aufzuziehen. Das war der Knackpunkt“, urteilte Haie-Linksaußen Philip Gogulla.

Nach dem sechsten Sieg in den vergangenen sieben Partien war der Torschütze des Tages natürlich deutlich besser gelaunt: „Wir haben Köln nicht allzu viele Torchancen gelassen. Wenn man 1:0 gewinnt, ist die Defensive der stärkste Teil des Spiels“, freute sich Höhenleitner, der mit seinem Team auf Tabellenplatz fünf kletterte.

Sollten die Augsburger Panther am Mittwoch (19.30 Uhr) beim EHC München nicht nachlegen, würden die Grizzlys dort auch bleiben, könnten dann im Playoff-Viertelfinale wieder auf die Kölner treffen. Dazu wollte Höhenleitner jedoch noch keine Prognose wagen: „Wir wollen einfach unsere Tendenz fortsetzen, immer besser und besser zu spielen. Wir sind auf einem guten Weg.“

von Yannik Haustein

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