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Grizzlys Wolfsburg Grizzlys: Fitnesswerte schmecken Coach Gross nicht
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Grizzlys: Fitnesswerte schmecken Coach Gross nicht
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22:44 27.07.2017
Schlicht und schick: Die neuen Trikotsätze der Grizzlys für die DEL-Saison. Quelle: citypress
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Wolfsburg

Das hatte er sich ein wenig anders vorgestellt, vielleicht ist es aber auch der kurzen Sommerpause geschuldet. Die alte Saison war lang, die neue beginnt früh: am 8. September. Nachlässigkeit kann sich Wolfsburg nicht erlauben, Manager Charly Fliegauf schwor das Team vor der ersten Eis-Einheit am Donnerstag ein. „Was in den vergangenen Spielzeiten war, ist vorbei. Jeder muss sich seinen Platz wieder erarbeiten.“ Auf die hohe Belastung wies er die Spieler auch hin, und darauf, sorgsam mit sich umzugehen. Es wird extrem. „31 Partien bis zur ersten Pause im November, 29 Partien nach der Novemberpause bis Ende Januar“, hat Fliegauf mal gerechnet.

Auch Gross weiß: „Wir müssen die Trainingseinheiten sehr genau anpassen, immer wieder gut regenerieren. und ich hoffe, alle bleiben gesund.“ Dann ist der Konkurrenzkampf bei acht Verteidigern und 14 Stürmern zwar groß. Gross gibt jedoch zu: „Ich habe mir viele Gedanken über das Training in der Vorbereitung und in der Saison gemacht. Aber so eine Saison ist auch für mich Neuland.“ Sprich: Ob die Pläne gut passen, wird sich zeigen, es gibt keinen Vergleich. Wichtig werde auch das Krafttraining. „Wir müssen den Level, den wir uns einmal erarbeitet haben, am besten steigern, auf jeden Fall aber halten.“

Am ersten Tag auf der gut vier Zentimeter hohen Eisschicht war schon ein gutes Tempo drin, „aber noch dient es dem Einlaufen der neuen Ausrüstung.“ Das Tempo werde sich noch erhöhen.

Dass die Zeit knapp ist bis zu den ersten Pflichtspielen (25. August, Champions League) wurde den Cracks schnell klar. Es gab das erste Videostudium zum Thema Quick Breakout. Und Gross arbeitete gleich länger mit Abwehrzugang Torsten Ankert an Schüssen von der blauen Linie.

Ein Plus der Grizzlys mit ihren wenigen Zugängen könnte ihre Eingespieltheit sein. Dass offenbar nicht alle Werte top waren – es könnte am kurzen Sommer gelegen haben. Fliegauf: „Für einige Leistungsträger wird es nicht einfach gewesen sein, so eine Saison wie die vergangene wirkt noch nach.“ Der eine oder andere musste noch Blessuren auskurieren, war überspielt, denn vergangene Saison hatte es über lange Phasen viele Ausfälle gegeben. Diesmal allerdings ist der Kader gleich vom Start weg größer. Was Fliegauf gefällt: „Wir haben vor dem DEL-Start Champions-League-Spiele, das wird uns etwas bringen.“

Die neuen DEL-Trikots, ein wenig an den Stil der Philadelphia Flyers erinnernd, trugen die Grizzlys wegen Fotoaufnahmen im Training. Erster Eindruck: schlicht und schön.

Von Jürgen Braun

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