Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Grizzlys 4:1 gegen Schwenningen

Eishockey Grizzlys 4:1 gegen Schwenningen

Na, bitte! Da ist der zweite Dreier für die Grizzlys Wolfsburg. Zum zweiten Mal im inzwischen zehnten Saisonspiel staubte der deutsche Eishockey-Vizemeister volle Punkte ab, hielt durch das 4:1 (1:0, 0:1, 3:0) gegen Schwenningen Kontakt zu den Play-Off-Plätzen und tat was fürs Selbstbewusstsein. Vor 2200 Zuschauern trafen Jeff Likens, Gerrit Fauser, Kris Foucault und Alexander Weiß.

Voriger Artikel
Hoffentlich wird keiner krank:Grizzlys-Misere schlimm wie nie
Nächster Artikel
Fabio Pfohl: Kater Louis hilft ihm durch den Frust

Drei Punkte! Die Grizzlys holten durch das 4:1 gegen Schwenningen zum zweiten Mal in dieser Saison volle Beute mit drei Zählern, der starke Kris Foucault (l.) traf einmal und gab zwei Tor-Vorlagen.

Wolfsburg. Auf dem Papier war es ein Spitzenspiel. Die Grizzlys hatten sechs Mal in Folge gepunktet, Schwenningen fünf Mal. Und schnell wurde klar, warum die Gäste in dieser Zeit 13 Punkte geholt hatten. Sie ließen sich auch durch das schnelle 0:1 nicht beirren, spielten ruhig und zogen immer wieder geradlinige Konter auf. Zur Hälfte der Partie hätten die Gäste führen können. Stefano Giliati (2.) hatte freistehend drüber gezielt, Mirk Höfflin (4.) den Pfosten getroffen und Wolfsburgs Keeper Jerry Kuhn hatte Tobias Wörle (25.) gestoppt. Die Gastgeber, bei denen Stürmer Philip Riefers in der Abwehr agierte, hatten trotz ihres kleinen Kaders mehr vom Spiel. Doch es sollte dauern...

Grizzlys-Trainer Pavel Gross: „Ab der 30. Minute sind wir in Fahrt gekommen, zuvor waren wir vor dem eigenen Tor nicht dominant genug. Es war ein hartes Stück Arbeit.“ Denn kaum wurde Wolfsburg stärker (Jeremy Dehner scheiterte, das leere Tor vor Augen, am sensationell zuschnappenden Wings-Keeper Marco Wölfl, Brent Aubin traf freistehend die Scheibe nicht gut), kamen die Schwarzwälder mit einem Konter zum Ausgleich.

Doch Wolfsburg war un nicht mehr zu stoppen. Das einzige Powerplay nutzte Fauser nach Tyler Haskins Traumvorlage, dann sorgte Foucault, der schon das 1:0 stark vorbereitet hatte, nach Höhenleitners Vorarbeit für das 3:1. Weiß staubte aus spitzestem Winkel zum 4:1 ab, als Aubin mit seinem Gewaltschuss genau das Stockende der Kelle von Wölfl getroffen hatte.

„Im letzten Drittel haben wir unsere Chancen genutzt, diszipliniert und kompakt gespielt“, lobte Gross. „Endlich mal wieder in 60 Minuten gewonnen, das brauchen wir, um weiter nach oben zu kommen.“

Riefers lobte er auch: „Wir haben Stürmer, die hinten spielen können, er hat mir gut gefallen, besser als gegen Krefeld.“ Höchst erfreulich war auch das Comeback von Foucault, der gegen Krefeld ausgeschieden war. Seine Formation mit Tyson Mulock (hat die Hände und das Auge) und Christoph Höhenleitner (hat Defensivtreue und Speed) funktionierte prima, Foucaults läuferische Klasse und Technik sind ein Vergnügen. Gross: „Wenn wir von ihm bekommen, was er hat, hilft er der Mannschaft sehr. Nach vorne ist er sehr gefährlich.“ Und dass er sich defensiv verbessern könne, wisse er.

Von Jürgen Braun

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.