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Grizzlys Wolfsburg Grizzlys 4:1 gegen Schwenningen
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Grizzlys 4:1 gegen Schwenningen
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16:54 11.10.2017
Drei Punkte! Die Grizzlys holten durch das 4:1 gegen Schwenningen zum zweiten Mal in dieser Saison volle Beute mit drei Zählern, der starke Kris Foucault (l.) traf einmal und gab zwei Tor-Vorlagen.
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Wolfsburg

Auf dem Papier war es ein Spitzenspiel. Die Grizzlys hatten sechs Mal in Folge gepunktet, Schwenningen fünf Mal. Und schnell wurde klar, warum die Gäste in dieser Zeit 13 Punkte geholt hatten. Sie ließen sich auch durch das schnelle 0:1 nicht beirren, spielten ruhig und zogen immer wieder geradlinige Konter auf. Zur Hälfte der Partie hätten die Gäste führen können. Stefano Giliati (2.) hatte freistehend drüber gezielt, Mirk Höfflin (4.) den Pfosten getroffen und Wolfsburgs Keeper Jerry Kuhn hatte Tobias Wörle (25.) gestoppt. Die Gastgeber, bei denen Stürmer Philip Riefers in der Abwehr agierte, hatten trotz ihres kleinen Kaders mehr vom Spiel. Doch es sollte dauern...

Grizzlys-Trainer Pavel Gross: „Ab der 30. Minute sind wir in Fahrt gekommen, zuvor waren wir vor dem eigenen Tor nicht dominant genug. Es war ein hartes Stück Arbeit.“ Denn kaum wurde Wolfsburg stärker (Jeremy Dehner scheiterte, das leere Tor vor Augen, am sensationell zuschnappenden Wings-Keeper Marco Wölfl, Brent Aubin traf freistehend die Scheibe nicht gut), kamen die Schwarzwälder mit einem Konter zum Ausgleich.

Doch Wolfsburg war un nicht mehr zu stoppen. Das einzige Powerplay nutzte Fauser nach Tyler Haskins Traumvorlage, dann sorgte Foucault, der schon das 1:0 stark vorbereitet hatte, nach Höhenleitners Vorarbeit für das 3:1. Weiß staubte aus spitzestem Winkel zum 4:1 ab, als Aubin mit seinem Gewaltschuss genau das Stockende der Kelle von Wölfl getroffen hatte.

„Im letzten Drittel haben wir unsere Chancen genutzt, diszipliniert und kompakt gespielt“, lobte Gross. „Endlich mal wieder in 60 Minuten gewonnen, das brauchen wir, um weiter nach oben zu kommen.“

Riefers lobte er auch: „Wir haben Stürmer, die hinten spielen können, er hat mir gut gefallen, besser als gegen Krefeld.“ Höchst erfreulich war auch das Comeback von Foucault, der gegen Krefeld ausgeschieden war. Seine Formation mit Tyson Mulock (hat die Hände und das Auge) und Christoph Höhenleitner (hat Defensivtreue und Speed) funktionierte prima, Foucaults läuferische Klasse und Technik sind ein Vergnügen. Gross: „Wenn wir von ihm bekommen, was er hat, hilft er der Mannschaft sehr. Nach vorne ist er sehr gefährlich.“ Und dass er sich defensiv verbessern könne, wisse er.

Von Jürgen Braun

Hoffentlich wird nicht noch einer krank! Die Grizzlys Wolfsburg werden von einer Verletzungsserie gebeutelt, wie sie sie nur selten hatten und nie so früh in der Saison. Insgesamt sieben Akteure sind teils schwer verletzt. Ob am Sonntag (14 Uhr) im Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings auch nur einer zurückkehrt, ist offen. Fünf Verteidiger und elf Stürmer – mehr sind es momentan nicht.

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Es wurde eine Niederlage, aber sie brachte einen Punkt und war ein Sieg der Moral. Die Grizzlys Wolfsburg unterlagen am Donnerstag mit 2:3 (0:0, 0:0, 2:2) nach Penaltyschießen bei den Augsburger Panthern. Sebastian Furchner und Brent Aubin trafen. Die Gäste waren zuvor schon dezimiert, verloren früh auch noch Abwehrspieler Torsten Ankert.

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Grizzlys Wolfsburg Eishockey: Wolfsburgs Topskorer muss pausieren - Grizzlys ohne Voakes nach Augsburg

Eigentlich hatte er die Devise ausgegeben, nicht über das Thema Ausfälle zu reden,damit es sich nicht im Kopf festsetzt, es nicht als Ausrede herangezogen wird. Jetzt hat Pavel Gross, Trainer der Grizzlys Wolfsburg, seine Haltung geändert, beklagt die Situation. Mit Recht. Denn dass es noch nicht rund läuft beim Wolfsburger Eishockey-Erstligisten, ist durchaus dem Lazarett geschuldet. Am Donnerstag (19.30 Uhr) müssen die Grizzlys zum DEL-Spiel in Augsburg ran. Center Mark Voakes, der gegen Salzburg früh ausgeschieden war, blieb daheim.

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