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Gleich zwei schöne Serien reißen: Grizzlys verlieren 0:3

Eishockey Gleich zwei schöne Serien reißen: Grizzlys verlieren 0:3

Schade, auch wenn es nicht ganz unerwartet kam. Irgendwann reißen Serien. Für die Grizzlys Wolfsburg riss am Freitag die Superserie in Ingolstadt. Das 0:3 (0:3, 0:0, 0:0) beendete zugleich den Lauf von sieben Partien in Folge, in denen gepunktet wurde. Das schmerzt wiederum mit Blick auf die Tabelle im Eishockey-Oberhaus.

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Das hätte schon gereicht: Ingolstadt erzielt das 1:0 (gr. Bild). Am Ende jubelten die Gastgeber noch zweimal, schlugen Wolfsburg 3:0 und landeten so den ersten Heim-Erfolg nach zehn Heim-Pleiten in Serie gegen die Grizzlys.

Quelle: imago/Eibner

Ingolstadt. Zehn Mal am Stück hatten die Wolfsburger beim ERC triumphiert. Die Gastgeber waren spürbar heiß, zumal sie ihre beiden vorangegangenen Punktspiele deutlich in den Sand gesetzt hatten. Schon in der ersten Minute musste Robbie Bina für den geschlagenen Torwart Jerry Kuhn retten, kurz danach stand es 1:0. Zwei Mann vor dem Tor, Schuss von der blauen Linie, Carter Proft und Philip Riefers nicht im Bilde, Greg Mauldin besorgte die Führung der Gastgeber.

Ingolstadt war giftig, war konsequenter und nutzte seine Chancen: Fehler Wolfsburg in der neutralen Zone – 2:0; schlauer Versuch von Brandon Buck aufs kurze Eck, während Kuhn spekulierte, dass der Stürmer ums Tor fahren will – 3:0. Stephen Dixon hatte kurz vorher für Wolfsburg nur die Latte getroffen. „Ein Drittel zum Vergessen“, twitterten die Gäste. Das 3:0 war ein wenig zu hoch, nun aber eine große Hypothek. Die Grizzlys versuchten, sie abzutragen, standen im zweiten Drittel etwas besser. Jetzt gestalteten sie die Partie ausgeglichener, es wurde Kampf ohne große Szenen. Wolfsburg, das weiterhin auf sechs Stammspieler verzichten musste, das Champions-League-Aus am Mittwoch in Salzburg in Kopf und Knochen hatte, gab sich aber nicht auf. Zu Beginn des Schlussdrittels wurde in Unterzahl gefightet, Brent Aubin provozierte einen Fehler, fuhr allein auf ERC-Keeper Timo Pielmeier zu, scheiterte aber. Ein 1:3 in der 42. Minute hätte ein Signal sein können.

Danach kam nicht mehr genug für eine Wende, Ingolstadt reichte wenig Aufwand, um die Partie nach Hause zu schaukeln.

Relativ unauffällig (aber da war er nicht der Einzige) in seinem ersten DEL-Spiel: Zugang Kamil Kreps. Erfreulich aus Wolfsburger Sicht: In Unterzahl steht das Team weiter gut, Powerplay-Chancen, in denen Wolfsburg zuletzt überzeugte, gab es hingegen nicht. Gut noch: Der im ersten Drittel gebeutelte Keeper Kuhn blieb stabil, zeigte noch Glanzparaden. Er hat momentan die Nase vorn, doch Coach Pavel Gross ist sich sicher: „Auch Felix Brückmann wird wieder in Top-Form kommen.“

Ansonsten aber war nicht nur das erste Drittel, sondern das ganze Spiel zum Vergessen. Gross sagte knapp: „Gratulation an Ingolstadt zu einem absolut verdienten und einfachen Sieg.“

Von Jürgen Braun

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