Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Gewitter

Navigation:
„Ganze Palette auspacken“: Grizzlys erwarten Meister

Eishockey „Ganze Palette auspacken“: Grizzlys erwarten Meister

Den Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg steht ein echter Heim-Marathon bevor: Fünf der verbleibenden sieben Partien in 2017 finden in der Eis-Arena statt, nur gegen die Iserlohn Roosters und die Kölner Haie geht es in fremde Hallen. Den Auftakt macht die Begegnung mit Meister EHC München am Donnerstag um 19.30 Uhr.

Voriger Artikel
Statistiken? Grizzlys-Goalie Kuhn kümmert nur eine
Nächster Artikel
Länderspiel-Premiere in Wolfsburg: Deutschland empfängt Frankreich

Drittes Spiel, dritter Sieg? Die Grizzlys behielten in der laufenden Saison gegen Meister München bislang stets die Oberhand.

Quelle: Imago/Eibner

Wolfsburg. Die beiden bisherigen Duelle entschieden die Grizzlys für sich, das letzte Ende November auswärts deutlich mit 5:2. „Das interessiert uns aber nicht mehr“, betont Grizzlys-Coach Pavel Gross. Denn die Dinge können sich schnell ändern, „einen Sonntag spielen wir super gegen die Fischtown Pinguins, den nächsten verlieren wir gegen sie“, so Gross weiter. „Wichtig ist, dass wir viel Speed in das Spiel gegen München mitnehmen.“

Denn mit dem Tabellenzweiten kommt eine „schnelle Mannschaft, die sehr aggressiv spielt und technisch sehr begabt ist“, weiß Grizzlys-Verteidiger Björn Krupp. „Aber dafür haben wir auch eine schnelle, technisch begabte Mannschaft.“ Münchens Torjäger Jon Matsumoto, zuletzt zu Höchstform aufgelaufen, macht Krupp dabei keine Sorgen: „Solche Spieler muss man hart spielen, bei jeder Gelegenheit checken. Dann haben sie keinen Spaß mehr.“

Die Grizzlys-Formkurve zeigte derweil am Wochenende wieder nach oben, nach drei verlorenen Partien gab es wieder zwei Siege in Folge. „Wir waren besser als zuvor, gerade defensiv hatten wir uns das vorgenommen“, blickt Gross zurück. „Mit vier oder fünf Gegentoren kann man nichts gewinnen. Es war eine gute Reaktion gegen zwei unangenehme Gegner.“

Nun wartet ein weiterer, weshalb Wolfsburgs Coach fordert: „Wir dürfen nicht vergessen: München ist ein zweikampfstarkes Team, das versucht, viel Druck auf die Scheibe auszuüben. Daher müssen wir die ganze Palette auspacken, bei jedem Wechsel. 80 Prozent werden nicht reichen.“

Damit das bei dem eng gestrickten Kalender funktioniert, muss das Training hin und wieder angepasst werden – Pausen für das ganze Team sind bei den vielen Partien nicht drin. Gross erklärt: „Die Spieler, die im Spiel weniger auf dem Eis waren, machen im Training mehr. Diejenigen, die mehr Eiszeit hatten, gehen auch mal in den Kraftraum.“

Von Yannik Haustein

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.