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Grizzlys Wolfsburg Ganz bittere Pleite! Grizzlys drehen 0:2-Rückstand, verlieren aber 3:4
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Ganz bittere Pleite! Grizzlys drehen 0:2-Rückstand, verlieren aber 3:4
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Vergeblich gestreckt: Kapitän Tyler Haskins und die Grizzlys kassierten eine bittere Heimpleite gegen Straubing.  Quelle: Gero Gerewitz
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Wolfsburg

 Wolfsburg begann mit mehr Engagement als die Gäste, trotzdem hatten die Tigers die erste Großchance: Nach einem Pass aus dem eigenen Drittel war Kyle MacKinnon plötzlich frei vor Grizzlys-Goalie Jerry Kuhn, scheiterte aber. Das erste Überzahlspiel des Abends ließ Wolfsburg ungenutzt, Straubing machte es im Gegenzug besser. Nach einem Schuss von außen reagierte Mike Zalewski am schnellsten und drückte den Abpraller zur Gäste-Führung über die Linie. Die Grizzlys ließen sich davon aber nicht verunsichern, brachten die Scheibe in Person von Brent Aubin jedoch nicht an Ex-Grizzly Sebastian Vogl im Tigers-Gehäuse vorbei. Wieder machte Straubing es besser: Undurchsichtige Situation vor Kuhn, wieder reagiert ein Tiger am schnellsten – Alexander Oblinger versenkte zum 0:2. Wieder fand Wolfsburg die richtige Antwort, diesmal auch mit einem Tor. Nach starker Vorarbeit von Fabio Pfohl und Tyson Mulock markierte Sharrow sein erstes Saisontor – bis zur Pause blieb es beim knappen Rückstand.

Auch im zweiten Drittel war Wolfsburg optisch überlegen, kam aber zu selten wirklich zwingend zum Tor von Vogl durch. Aubin (zweimal gegen Vogl) und Gerrit Fauser (Latte) verpassten einen Treffer noch am knappsten. Straubing verteidigte derweil gut, und kam vorne auch zu großen Möglichkeiten. Oblinger sowie Jeremy Williams scheiterte am stark reagierenden Kuhn.

Im Schlussabschnitt ging dann so richtig die Post ab: Erst glich Dehner im vierten Grizzlys-Powerplay mit einem verdeckten Schuss aus, dann besorgte Höhenleitner nach einem tollen Pass von Aubin im zweiten Versuch sogar die Führung. Zum angepeilten Heimsieg reichte es dann aber trotzdem nicht. Nach einem überragenden „No-Look-Pass“ von Max Renner hatte René Röthke keine Mühe, den Puck zum Ausgleich einzuschieben. In der Schlussphase wurde es dann aus Wolfsburger Sicht so richtig bitter. Tyson Mulock musste auf die Strafbank, das Powerplay der Tigers schlug zum zweiten Mal zu. Adam Mitchell bediente Röthke, der den Puck mit noch 26 Sekunden auf der Uhr unhaltbar für Kuhn zur Straubinger Führung im Tor unterbrachte. Zwar versuchten es die Grizzlys in den letzten Sekunden noch mit einem Mann mehr auf dem Eis, Vogl hielt den Auswärtssieg aber fest. Für Wolfsburg war es die sechste Pleite in den vergangenen acht Heimspielen.

„Wir sind nicht genug gelaufen und haben nicht gut genug gearbeitet, um den Sieg zu verdienen“, befand Höhenleitner. Das Rezept für Siege in den (nur noch) sechs verbleibenden Heimspielen in der Hauptrunde? „Wir müssen unser Spiel über 60 Minuten durchziehen, wie wir es auswärts schaffen“, so Höhenleitner. Stürmer-Kollege Pfohl sah es ähnlich: „Berauschend war das nicht. Der letzte Biss hat uns gefehlt.“ Fauser brachte dann auf den Punkt, was dem Wolfsburger Spiel, vor allem zu Hause, in den letzten Wochen fehlt: „Am Ende wollte Straubing es einfach mehr als wir.“

Von Jakob Schröder

Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg hat am Donnerstag (19.30 Uhr) die Straubing Tigers zu Gast. Wolfsburg peilt vor heimischem Publikum unbedingt die drei Punkte an, die Gäste brauchen im Kampf um die erste Play-Off-Runde jeden Punkt.

27.12.2017

So kann’s gehen: Was im ersten Drittel für die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg noch wie ein sicherer Sieg aussah, wandelte sich am Ende in eine 2:3- (1:0, 1:2, 0:0)-Pleite nach Penaltyschießen um – die Krefeld Pinguine entführten am zweiten Weihnachtsfeiertag zwei Punkte aus Wolfsburg.

Die Grizzlys Wolfsburg haben sich am letzten Spieltag vor dem Weihnachtsfest ein Geschenk unter den Baum gelegt! Bei den Iserlohn Roosters gewannen die Grizzlys mit 4:1 (1:0, 1:0, 2:1). Für Wolfsburg trafen Mark Voakes, Brent Aubin, Christoph Höhenleitner und Alexander Weiß.

22.12.2017
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