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Furchner, Mulock, Krupp und Fauser filetieren die Haie

Eishockey – DEL-Play-Offs Furchner, Mulock, Krupp und Fauser filetieren die Haie

Der Vizemeister klopft leise ans Tor zum Halbfinale. Mit einem souveränen 4:0 (2:0, 2:0, 0:0) bei den Kölner Haien sind die Grizzlys Wolfsburg am Sonntag in der Play-Off-Viertelfinalserie mit 2:1 in Führung gegangen. Tyson Mulock, der überragende Sebastian Furchner, Björn Krupp und Gerrit Fauser trafen vor 14.050 Fans.

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Die Entscheidung: Gerrit Fauser macht das 4:0.

Quelle: Digitalfoto Matthias

Köln. Nach außen cool, innerlich aber mit Sicherheit kochend - nach den Vorgängen am Freitag hatten die Grizzlys am Sonntag eine Ideal-Antwort. Shawn Lalonde saß eine Strafe ab, Tyler Haskins legte schlau rückwärts ab, Mulock spielte schnell zurück, Furchner nagelte - 1:0 für die Gäste. Wenig später gab es die nächste Strafe für das in der Hauptrunde schon am häufigsten mit Strafzeiten bedachte Team. Und Wolfsburg zog an. Jeremy Dehner fuhr einfach mal an drei Kölnern vorbei, scheiterte noch soeben an Gustav Wesslau im Haie-Kasten, doch direkt im Anschluss fast das gleiche Spiel wie kurz zuvor: Haskins in die Ecke, diesmal zu Furchner, der zurück und Mulock fackelte den Puck in den Giebel - die diesmal ordentlich gefüllte Kölner Arena wurde ruhig, abgesehen von den Gästefans.

Die Grizzlys waren Chef in Köln, Lubor Dibelka scheiterte an Wesslau, dem kurz danach noch die Latte half. Dann platzte ein Knoten. Ausgerechnet Krupp, vor eineinhalb Jahren in Köln nicht mehr gebraucht, schoss sein erstes Tor für die Grizzlys. Oder besser: Er donnerte den Puck aus der Halbdistanz in die Maschen. Lalonde trat wenig später Christoph Höhenleitner das Bein von hinten weg - ein ganz dummes Foul. Zumal die Kölner zuletzt immer wieder beschworen hatten, sich von der Strafbank fernhalten zu müssen. Offenbar nicht so einfach für einen der meistgestraften Spieler der Liga. Die Quittung ließ nicht lange auf sich warten. Fauser zog vors Tor, zockte Wesslau die Scheibe durch die Beine - 4:0.

Damit war die Partie durch, die Gastgeber wirkten mächtig beeindruckt, Kai Hospelt hatte kurz vor der zweiten Pause eine Chance, schoss vorbei. Damit war die Sache erledigt. Wolfsburg verwaltete die Führung, die Haie ergaben sich. Furchner urteilte: „Wie gesagt, die Special Teams könnten entscheiden, wir haben getroffen, haben gut in Unterzahl gestanden und wenig Strafen genommen.“ Und: „Wir versuchen, unser Spiel zu spielen, unser System zu halten, nur so können wir eine so talentierte Mannschaft wie Köln schlagen.“

von Jürgen Braun

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