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Furchner, Aubin, Fauser treffen: Wieder im Finale!

Eishockey: Grizzyls Wolfsburg Furchner, Aubin, Fauser treffen: Wieder im Finale!

Sie sind immer noch da! Sie sind wieder da! Wieder im Finale! Die unfassbaren Grizzlys Wolfsburg warfen gestern im Play-Off-Halbfinale einen weiteren Titelaspiranten aus dem Rennen um die deutsche Eishockey-Meisterschaft, treffen nach dem 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) gegen die Nürnberg Ice Tigers nun auf den EHC München.

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Finale, oho! Die Grizzlys umringen ihren überragenden Keeper Felix Brückmann nach dem vierten Sieg gegen Nürnberg. Für den Torwart war es der dritte Shut-Out in den Play-Offs, mit dem 3:0 zogen die Wolfsburger wieder in die Endspiel-Serie ein.

Quelle: imago (2), Tim Schulze (1)

Für die Grizzlys ist es die dritte Final-Teilnahme, zugleich ist es eine Neuauflage des Vorjahresduells. Und: Die Grizzlys spielen auch 2017/18 in der Champions League mit.

Vor 3400 Fans trafen Sebastian Furchner, Brent Aubin und Gerrit Fauser für die Gastgeber. Am Ende wurde gefeiert: Ehrenrunde, viele Spieler-Kinder mit auf dem Eis, Welle, Brent Aubin machte Selfies mit den Fans, sogar Coach Pavel Gross wirkte mal wieder entspannt. Er sagte: „Wir haben gegen eine starke Mannschaft gespielt, die Jungs wollten nicht noch mal nach Nürnberg, das hat man gemerkt.“ Manager Charly Fliegauf: „Ein großer Tag für das Wolfsburger Eishockey. Wieder im Finale, ein geiles Gefühl.“ Oberbürgermeister Klaus Mohrs hatte mitgefiebert, freute sich: Affengeil!“ Super-Keeper Felix Brückmann: „Das war unser bestes Spiel gegen Nürnberg.“

Sie haben es wieder getan: Die Grizzlys (hier fällt das 1:0 beim 3:0 gegen Nürnberg) feierten gestern den Finaleinzug.

Erstes Drittel: Die Gastgeber wirken unglaublich entschlossen, bereit und aufmerksam nach einer Schrecksekunde: Keeper Felix Brückmann ist ausgerutscht, Steven Reinprecht vertändelt aber die freie Scheibe. Dann drückt Wolfsburg mächtig, unter anderem scheitert Christoph Höhenleitner, der wieder fit und für Fabio Pfohl im Team ist. Furchner fälscht Armin Wurms Schuss unhaltbar ab. Brückmann (8.) klärt mit Wahnsinnsparade gegen Yasin Ehliz, der den Puck am langen Pfosten nach gutem Pass eindrücken will. In Überzahl erhöht Aubin mit einer kuriosen, von Nürnberger Stock und Schlittschuh abgefälschten Bogenlampe.

Zweites Drittel: Nürnberg versucht etwas, doch die Grizzlys passen auf, halten in den Zweikämpfen, die härter werden, prächtig dagegen. Noch härter ist es für Linienrichter Robert Schelewski (siehe Bericht). Die Ice Tigers wühlen und suchen den Weg zum Tor –  aber die Grizzlys kennen ihn. Konter über den überragenden Fauser, dann ein Hammer – 3:0.

Drittes Drittel: Powerplay für Nürnberg, Reinprecht bekommt die Scheibe, gestört vom starken Björn Krupp, nicht ins leer Tor. Auf der Gegenseite trifft Jimmy Sharrow nur den Pfosten, dann gibt Nürnberg offenbar auf und sich selbst als schlechter Verlierer. Anders ist der brutale Bandencheck von Brandon Segal gegen Mark Voakes nicht zu erklären. Und dann ging es langsam dem  Jubel entgegen, die Immer-Tiger-Besieger (zum vierten Mal im vierten Versuch wurde Nürnberg rausgeworfen) feierten mit ihren vorbereiteten Fans, die das Transparent ausrollten: „Vergoldet unsere zehnte DEL-Saison mit dem Titel!“

von Jürgen Braun, Y. Haustein und A. Heldt

+ + + Dieser Text wurde aktualisiert + + +

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