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Für die Grizzlys kann‘s eng werden

Eishockey – DEL: Wolfsburger erwarten Düsseldorf Für die Grizzlys kann‘s eng werden

Kurz vor dem Jahresende müssen die Grizzlys Wolfsburg noch einmal zusammenrücken: Am Mittwochabend (19.30 Uhr) hat der Eishockey-Erstligist am vorletzten DEL-Spieltag des Jahres die Düsseldorfer EG zu Gast - und personell könnte es besonders eng werden.

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Comeback möglich: In Schwenningen stand Grizzlys-Stürmer Stephen Dixon zwar auf dem offiziellen Spielbericht, wirkte aber nicht mit - gegen Düsseldorf könnte er wieder zum Einsatz kommen.

Quelle: Imago

Wolfsburg. In der Verteidigung fehlten zuletzt Alexander Dotzler und Robbie Bina, im Angriff mussten die Wolfsburger ohne Kris Foucault (Hüft-OP), Philip Riefers (Leistenprobleme) und Christoph Höhenleitner (Mandelentzündung) auskommen. Beim 3:1-Sieg bei den Schwenninger Wild Wings stand Center Stephen Dixon dann zwar noch auf dem offiziellen Spielbericht, mitgewirkt hatte er allerdings nicht. Kehrt keiner ins Aufgebot zurück, muss Wolfsburg sich mit nur zehn Stürmern gewaltig strecken - gerade, weil die Gäste nach ihrer 1:7-Klatsche bei den Adlern Mannheim mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch anreisen dürften. „Riskieren werden wir wie immer nichts. Es spielen nur diejenigen, die zu 100 Prozent fit sind“, sagt Grizzlys-Coach Pavel Gross.

Wolfsburgs Trainer hatte den 21-jährigen Fabio Pfohl nach wenig inspirierten Leistungen aus den Special-Teams gestrichen - durch den Ausfall von Dixon durfte er in Schwenningen beim einzigen Überzahlspiel aufs Eis. Dort nahm Pfohl den Spielaufbau selbstbewusst in die Hand und bereitete so das 3:1 von Jeff Likens mit vor. Sollte Dixon am Mittwoch wieder zum Einsatz kommen, darf mit Spannung beobachtet werden, wer in der Powerplay-Formation um Mark Voakes mit auf dem Eis steht.

Wird die Personaldecke dünn, liegt der Fokus noch stärker als sonst auf solider Defensiv-Arbeit - nach zwischenzeitlicher Schwächephase war das in den vergangenen Spielen wieder eine der Wolfsburger Stärken gewesen.

Der Gast aus Düsseldorf stellt eine physisch starke Mannschaft, die mit einigen älteren Spielern wie Rob Collins und Eddie Lewandowski aber nicht zu den schnellsten gehört - das dürfte den dezimierten Grizzlys etwas in die Karten spielen. Besonders aufpassen müssen die Wolfsburger aber auf einen aus der jüngeren Düsseldorfer Garde: Stürmer Maximilian Kammerer (20) hat mit elf Treffern sogar schon einen mehr erzielt als Wolfsburgs bester Torschütze Sebastian Furchner.

von Jakob Schröder

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