Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Grizzlys Wolfsburg Fünfter Sieg in Serie! Grizzlys schlagen Pinguins 5:2
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Fünfter Sieg in Serie! Grizzlys schlagen Pinguins 5:2
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:32 26.11.2017
Welcome back, Brent Aubin! Der Grizzlys-Stürmer (r.) ließ bei seiner Rückkehr gegen die Fischtown Pinguins keine Zweifel daran aufkommen, wieder bei 100 Prozent zu sein. Zusammen mit Jeff Likens (l.) war er mit drei Skorerpunkten der Wolfsburger mit der größten Ausbeute beim 5:2-Erfolg. Quelle: City-Press GbR
Anzeige
Wolfsburg

Für die Grizzlys feierte Stürmer Brent Aubin sein Comeback, lief anstelle von Carter Proft auf. Ansonsten ging das Team von Coach Pavel Gross personell unverändert in die Partie und legte mit viel Selbstvertrauen los. Bremerhaven fand zunächst kaum ins Spiel, Wolfsburg forcierte Fehler, lief viel in Richtung des Tores von Pinguins-Goalie Jaroslav Hübl.

Im ersten Powerplay der Gastgeber war es dann so weit: Ausgerechnet Rückkehrer Aubin sorgte per direkt abgenommenem Schlagschuss für den Führungstreffer. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn keine Minute später war es Bremerhavens Wade Bergmann, der das Chaos vor Jerry Kuhns Tor nutzte, um einen Abpraller zum Ausgleich unterzubringen. Dabei blieb es bis zur Pause.

Und wie zuletzt in München ging dann im Mitteldrittel die Post ab: Beide Teams kamen erst jeweils in Überzahl zu guten Chancen, dann ließ Bremerhavens Rylan Schwartz Kris Foucault direkt vor dem Tor aber unbedrängt – der Wolfsburger schob seelenruhig zum Führungstreffer ein. Keine zwei Minuten später stellte Armin Wurm mit seinem ersten Saisontreffer auf 3:1, kurz darauf wurde es dann rustikal: Björn Krupp und Pinguins-Verteidiger Michael Moore klärten eine Meinungsverschiedenheit mit den Fäusten, der Wolfsburger behielt in dem Fight die Oberhand.

Bremerhaven wurde danach defensiv immer anfälliger, Kamil Kreps nutzte einen Abwehrfehler zum 4:1, und kurz vor Drittelende jagte Aubin in Überzahl seine zweite Direktabnahmen-Rakete ins Tor – so schnell, dass es einen Videobeweis brauchte, weil die Scheibe wieder aus dem Tor gesprungen war. Kurios: Die Pinguins waren schon fast geschlossen in der Kabine, mussten für die restlichen drei Sekunden wieder aufs Eis geholt werden.

Der Schlussabschnitt begann mit mehr Bremerhavener Aktivität, Marian Dejdar erzielte das zweite Gäste-Tor des Tages bei angezeigter Strafe gegen Wolfsburg. Zwar gaben die Pinguins nicht auf, doch das Spiel verflachte zusehends – es wurde minütlich deutlicher, dass für sie in der Höhle der Grizzlys nichts zu holen war.

Am breitesten von allen Grizzlys grinste Rückkehrer Aubin, der doppelt traf und zudem noch einen Assist beisteuerte. „Das war ein Traum-Comeback“, schwärmte der Kanadier, „aber ich habe nur meine Arbeit gemacht und die Tore gut aufgelegt bekommen.“ Auch Coach Gross freute sich über die Rückkehr des 31-Jährigen: „Besonders für die zweite Powerplay-Formation war es gut, dass sie wieder getroffen hat.“ Mit dem Sieg war Gross zufrieden, „nach dem 5:1 war es eigentlich vorbei, aber Bremerhaven hat nicht aufgegeben. Das ist es, was die Pinguins so stark macht.“

Von Yannik Haustein und Alexander Heldt

Starker Wolfsburger Auftritt: Gerrit Fauser trifft beim 5:2-Sieg der Grizzlys Wolfsburg beim amtierenden Meister EHC Red Bull München doppelt.

24.11.2017

Nun wartet der Spitzenreiter: Nach dem 2:0-Erfolg bei den Schwenninger Wild Wings am Mittwoch sind die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg am Freitag gleich wieder im Einsatz, es geht zum EHC München (19.30 Uhr) – und zwar mit Selbstvertrauen.

23.11.2017

„Harte Arbeit“ hatten die Eishockey-Profis der Grizzlys bei den Schwenninger Wild Wings: Erst spät knackten die Wolfsburger den Abwehr-Riegel ihres Tabellennachbarn. Doch am Ende gab es mit einem 2:0 (0:0; 0:0; 2:0)-Erfolg den fünften Auswärtssieg in Serie.

22.11.2017
Anzeige