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Fauser und Co.: Erst Pleite, dann Erfolg

Eishockey Fauser und Co.: Erst Pleite, dann Erfolg

Bietigheim/Ravensburg. Die letzten Vorbereitungen sind abgeschlossen: Bevor am Freitag die Heim-WM beginnt, testete die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft zweimal gegen Lettland. Dabei gab‘s für das Team um Gerrit Fauser von den Grizzlys Wolfsburg am Sonntag eine 3:4-(0:1, 1:1, 2:1)-Niederlage nach Verlängerung und gestern einen 3:2-(0:0, 1:0, 2:2)-Erfolg.

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Im Einsatz: Grizzlys-Stürmer Gerrit Fauser (l.) war gegen Lettland dabei.

Quelle: imago

Mit Torhüter Felix Brückmann wurde ein zweiter Wolfsburger von Nationaltrainer Marco Sturm berufen, zum Einsatz kam der 26-Jährige jedoch nicht. Erst bekam NHL-Goalie Thomas Greiss (New York Islanders) den Vorzug, dann Danny aus den Birken (EHC München).

Fauser lief derweil in beiden Partien als Center zwischen Yannic Seidenberg und Marcus Kink auf, erhielt zudem im Penalty Kill Eiszeit. Der gebürtige Nürnberger machte zwei solide Spiele, kam einem Tor bei seinem Pfostenschuss im Schlussabschnitt des Montagsspiels nahe.

Gegen Ende derselben Partie blockte Fauser in einer Unterzahlsituation einen Torschuss. Damit half er, eine erneute Verlängerung zu verhindern. Am Sonntag hatte Frank Hördler mit seinem 3:3 19 Sekunden vor Schluss für den Extra-Abschnitt gesorgt. Obwohl die Deutschen dort durch einen Treffer von Lettlands Roberts Bukarts verloren, war Sturm nicht unzufrieden: „Wir haben vor der Partie noch einiges verändert, daher war es gar nicht so schlecht. Der Kampfgeist über 65 Minuten hat mir gefallen, die Jungs haben alles reingeworfen.“

Derweil machte Frederik Tiffels Furore: Der 21-jährige Stürmer der Western Michigan University aus der College-Liga NCAA erzielte mit dem 2:2 im Sonntagsspiel seinen ersten Treffer im Nationaldress, gestern legte er nach: Mit einem Doppelpack sowie einem Assist zu Dennis Seidenbergs 3:1 empfahl sich Tiffels für einen Kader-Platz bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land.

Die beginnt für Deutschland am Freitag (20.15 Uhr) gegen die USA - bis dahin muss Sturm seinen Kader finalisieren.

yps

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