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Fauser trifft zum Sieg: Grizzlys in der CHL auf Kurs!

Eishockey: Champions League Fauser trifft zum Sieg: Grizzlys in der CHL auf Kurs!

Am Freitag gewannen die Grizzlys Wolfsburg mit 1:0 (0:0, 1:0, 0:0) beim slowakischen Meister. Gerrit Fauser schoss vor 2100 Zuschauern das Tor des Tages.

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Immer wieder Fauser: Wie im Hinspiel traf der Stürmer (Nr. 23) auch in Banska Bystrica. Die Grizzlys gewannen 1:0 und haben in der Champions League gute Chancen aufs Weiterkommen.

Quelle: CITYPRESS24 GmbH

Banska Bystrica/Wolfsburg. Kader klein, aber Leistung fein. Mit einer grundsoliden, engagierten Vorstellung behaupteten sich die Grizzlys Wolfsburg am Freitag beim slowakischen Meister Banska Bystrica, gewannen knapp, aber hochverdient mit 1:0 (0:0, 1:0, 0:0) und haben in der Champions League das Weiterkommen in die K.o.-Runde in der eigenen Hand. Gerrit Fauser erzielte vor 2100 Fans das Tor des Tages.

Nach dem Zehn-Stunden-Trip (Bus, Flug, Bus) in die Slowakei hatten die vor Ort übernachtet. Es zahlte sich im Spiel aus. Das Team von Trainer Pavel Gross wirkte frisch, ließ die Gastgeber nicht ins Spiel. Banska war auf etlichen Positionen gegenüber dem Hinspiel verändert – unter anderem war mit Casey Hohmann ein Try-Out-US-Boy dabei. Wolfsburg war lange nicht so tief besetzt.

Die Grizzlys waren aktiv, Banska Bystrica ideenlos. Ärgerlich: Die Grizzlys hatten in der Startphase drei Powerplays in Folge, bis auf einen guten Schuss von Mark Voakes kam aber nichts auf den Kasten von Teemu Lassila, der mit Finnland 2011 Weltmeister geworden war.

Bei eigener Unterzahl ließen die Grizzlys nichts anbrennen, verpassten aber auch im zweiten Drittel erst einmal Zählbares. Voakes (24.) verzog in Unterzahl knapp.

Banska konnte sich bei seinem Keeper bedanken, dass Wolfsburgs Lohn auf sich warten ließ. Dann war es endlich soweit: Die Gäste waren auch bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis druckvoll, Fauser staubte ab – 1:0 samt Schockmoment. Denn Olivier Dame-Malka schubste den jubelnden Fauser mit Schwung in die Bande. Fauser musste behandelt werden, kam aber noch vor der zweiten Pause wieder. Dame-Malka blieb unverständlicherweise ohne Strafe.

Die Partie blieb einseitig. Wolfsburg war Chef. Nur die Führung blieb unnötig dünn. Obwohl das 2:0 überfällig war. Alexander Weiß (48.) scheiterte bei seinem Alleingang an Lassila. Matej Cesik prüfte Felix Brückmann im Grizzlys-Kasten kurz danach. Die erste richtig brenzlige Situation.

In der Schlussphase musste richtig gezittert werden. Jeff Likens hatte eine Strafe kassiert, die Slowaken brachten für ihren Keeper einen zusätzlichen Feldspieler, warfen alles nach vorn, Brückmann parierte gegen Patrick Lamperl überragend, dann war der Sieg unter Dach und Fach. Grizzlys-Coach Pavel Gross war froh: „Nach unserem schlechten Spiel gegen Tampere war das eine gute Antwort.“

Von Jürgen Braun

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