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Fauser knallt, Haskins vergoldet! Grizzlys-Sieg in Nürnberg!

Eishockey: Play-Off-Halbfinale Fauser knallt, Haskins vergoldet! Grizzlys-Sieg in Nürnberg!

Die Grizzlys sind da, Nürnbergs Angstgegner hat zugebissen! „Die Nummer 10 der Nürnberger Herzen macht es!“ jubelte Grizzlys-Sprecher Christopher Gerlach gestern bei der Entscheidung ins Play-Off-Radio-Mikro. Tyler Haskins, den die Nürnberger Fans seit langem auf dem Kieker haben, vollendete ein Solo zum 4:3 (1:2, 0:1, 2:0) in der ersten Verlängerung.

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Der zwischenzeitige Ausgleich: Sebastian Furchners Tor zum 1:1 der Grizzlys Wolfsburg - für Nürnbergs Jochen Reimer unerreichbar.

Quelle: imago

Wolfsburg führt damit in der Serie mit 2:1, hat morgen Heimrecht, braucht noch zwei Siege aus maximal vier Spielen. Sebastian Furchner, Nick Johnson und Gerrit Fauser hatten zuvor getroffen.

Erstes Drittel: Nürnberg legte gut los, hatte Übergewicht und ging in Führung. Brandon Prust versenkte den Puck unhaltbar im Winkel. Zuvor allerdings hatte die Zuordnung nicht gepasst, Mark Voakes hatte Jeremy Dehner hinter dem Tor gegen David Steckel geholfen, der setzte sich dennoch durch, vor dem Tor fehlte dadurch ein Grizzly. Wolfsburg war aber unbeeindruckt, nahm seinerseits das Heft in die Hand, überstand die erste Unterzahl, dann war Rob Hisey frei durch und scheiterte an Jochen Reimer. Die Grizzlys bissen sich mal in Nürnbergs Drittel fest, Robbie Bina brachte den Puck zum Tor, Furchner erwischte den Abpraller, drehte sich und schob ein. Nürnberg kam glücklich zu neuerlichen Führung: Oliver Mebus aus der Distanz, Armin Wurm lenkte den Puck mit dem Schlittschuh rein. Wenig später bewahrte Keeper Felix Brückmann die Gäste mit einer überragenden Parade gegen Patrick Reimers Direktschuss vor dem 1:3. Erneut ein Problem gegen die erfahrenen Center (rund 1200 NHL-Spiele) der Nürnberger: die Grizzlys verloren zwei von drei Bullys. Heißt: viel weniger Zeit mit der Scheibe.

Zweites Drittel: Die Bully-Bilanz wurde nicht besser, aber Wolfsburg hatte mehr Zeit mit der Scheibe, weil vier Überzahlspiele herausgeholt wurden. Nur: Anders als noch im Heimspiel (zwei von drei verwertet), sprang nichts heraus. Robbie Bina (30.) war völlig frei – traf nur Keeper Jochen Reimer. Nürnberg baute seine phänomenale Powerplay-Bilanz gegen Wolfsburg aus, machte sein achtes Tor im zehnten Überzahlspiel.

Drittes Drittel: Die Grizzlys stellten um, ein Stürmer setzte sich bei eigener Defensive früh ab für einen langen Pass. Der Anschluss zum 2:3 wurde aber herausgespielt. Hisey fand Johnson am langen Pfosten – Tor. Zwar hatte Johnson den Torraum gekreuzt, doch der Videobeweis änderte nichts. Auf Wolfsburgs neue Taktik hatte Nürnberg keine Antwort, die Grizzlys diktierten. Brückmann verließ den  Kasten zu Gunsten eines sechsten Feldspielers. Das Team von Pavel Gross biss sich fest, Fauser („Ich nenne es Augen zu und draufhauen!“) drosch den Puck von der blauen Linie aufs Tor, er knallte auf die Linie und raus. Wieder Videobeweis. Und der zeigte: drin. Aus dem Netz war die Scheibe zurückgesprungen.

Die Verlängerung musste entscheiden.

von Jürgen Braun

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