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Farbfernsehen lockte Kohl zum Eishockey

EHC Wolfsburg Farbfernsehen lockte Kohl zum Eishockey

Das Farbfernsehen lockte Benedikt Kohl zum Eishockey. „Als ich im Fernsehen die bunt bemalten Torhütermasken sah, war für mich klar, dass ich Eishockey-Keeper werde“, erzählt der Neuzugang des Wolfsburger Erstligisten EHC Wolfsburg. Er macht immer noch hinten dicht, inzwischen aber als Verteidiger.

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Will noch stärker werden: Benedikt Kohl.

In Berchtesgaden musste Klein-Benedikt noch vor der Einschulung oft auf die Ersatzbank – am etwas älteren Stammkeeper war kein Vorbeikommen. Also hängte Kohl mit nur fünf Jahren die Fanghandschuhe an den Nagel und wurde erstmal Stürmer. „Ich habe auch den einen oder anderen Treffer erzielt“, erinnert er sich stolz, doch seine Trainer sahen schon das Verteidiger-Talent schlummern.

Im Eishockey-Internat in Füssen vollzog er als 13-Jähriger die komplette Umschulung zum Abwehrspieler. Ein Tausch, der sich gelohnt hat. In der DEL ist er eine feste Größe, hat inzwischen auch schon zwölf Länderspiele absolviert. Doch zufrieden ist er noch lange nicht: „Ich kann an meinem Spiel noch so ziemlich alles verbessern und muss meine Leistung konstant über einen längeren Zeitraum bringen.“

Daher auch der Wechsel nach Wolfsburg. „Für junge deutsche Spieler ist der EHC ein sehr gutes Pflaster. Hier bekomme ich die Voraussetzungen, mich zu entwickeln – der Rest liegt an mir“, sagt Kohl, der von seinem neuen Team Christopher Fischer bestens kennt. Im Mannheimer Internat teilten sich beide ein Zimmer, später gründeten sie eine WG. „Zu essen gab es zwar meist Nudeln mit Tomatensauce“, so Kohl lachend. Aber: „Dafür hätten wir auch spontanem Besuch immer etwas anbieten können.“

aha

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