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EHC ist wieder nur Eisbären-Futter

Eishockey EHC ist wieder nur Eisbären-Futter

Für das Schlusslicht kommt es knüppeldick, Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg bricht Negativ-Rekorde. Gestern setzte es mit 3:8 (2:1, 1:4, 0:3) gegen die Eisbären Berlin die schlimmste Heimniederlage seiner DEL-Geschichte. Und es war die neunte Partie ohne Heim-Dreier am Stück. Vor 2650 Zuschauern hatten Kai Hospelt, Aleksander Polaczek und Greg Moore für Wolfsburg getroffen.

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Immer jubeln die anderen: Armin Wurm (l.) dreht nach dem 2:2-Ausgleich der Eisbären enttäuscht ab. Danach kam‘s dick, die Gäste gewannen 8:3.

Quelle: Photowerk (gg)

Nach dem gruseligen 3:5 zwei Tage zuvor gegen Ingolstadt war der EHC kaum wiederzuerkennen. Kampfgeist, gute Körpersprache, klare, harte Pässe, dazu ein enorm formverbesserter Norm Milley - Wolfsburg war sofort im Spiel. Berlin war zwar auch gefährlich, der EHC aber traf. Hospelt von Milley stark bedient, Polaczek im Nachschuss - es sah gut aus.

Nur: Berlin gewinnt zu gern gegen Wolfsburg, hat zwei NHL-Stars, die dieses Prädikat verdienen - und offenbar gern in Wolfsburg spielen. Am Ende waren Daniel Briere oder Claude Giroux nur an zwei Eisbären-Treffern nicht beteiligt. Briere hatte schon vor drei Wochen beim 6:2 drei Tore erzielt. Berlin heiß, schlug zu, wenn Wolfsburg auch nur etwas nachließ. Gleich nach der ersten Pause etwa zum 2:2, als der EHC fahrig wirkte. Moore traf bei doppelter Überzahl, die Eisbären glichen glücklich aus, als Kilian Keller den harten Querpass von Giroux ins eigene Tor lenkte.

Wolfsburg fightete, nutzte seine Chancen nicht. Berlin schon. Und wie: 31 Sekunden vor der zweiten Pause, drei Sekunden vor der zweiten Pause und elf Sekunden nach Beginn des letzten Drittels. Binnen 42 Sekunden hatten die Eisbären dem Schlusslicht aus Wolfsburg die Birne rausgedreht. Der EHC steckte zwar nicht auf, war aber nur Futter für die Eisbären.

rau/jsc

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