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Grizzlys Wolfsburg EHC hat heute Matchball: Kulisse macht Kummer
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg EHC hat heute Matchball: Kulisse macht Kummer
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22:58 05.03.2015
Großer Jubel, kleine Kulisse: Eishockey-Erstligist EHC kann nach dem 4:3 in eigener Halle heute in Krefeld ins Viertelfinale einziehen. Dabei werden weitaus mehr Besucher als in Wolfsburg erwartet. Die magere Resonanz macht EHC-Manager Charly Fliegauf Sorgen.
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Rund 1850 Besucher waren es am Mittwoch. In so einem wichtigen Spiel, das das letzte der Saison hätte sein können. Flieg-auf: „Irgendwann stimmen die Leute so auch ab über das Eishockey in Wolfsburg.“

Die kommende Saison könnte der Gradmesser sein. 2016 läuft der Kontrakt mit Hauptsponsor Skoda aus. Der geht erstmals über zwei Jahre. Bislang war er stets verlängert worden. Die Einstellung eines neuen Marketing-Mannes (WAZ berichtete) zeigt: Der Klub will etwas bewegen. Es muss sich auch etwas bewegen. In einigen Bereichen. Der klubeigene Liveticker etwa hakte am Mittwoch mächtig. Das kann nicht der Anspruch eines DEL-Klubs sein.

Heute kann der EHC erst einmal sportlich für Furore sorgen. Der Kader ist der gleiche wie am Mittwoch. Hinzu kommt Angreifer Matt Dzieduszycki, der gesperrt war. Das dürfte Wolfsburg stärken. Beim 4:3 vor zwei Tagen hatte sich gezeigt: Nach hinten raus hat Wolfsburg mehr Puste.

Nur: In der Anfangsphase „hätte es schiefgehen können“, wusste auch Routinier Sebastian Furchner. Und: „Krefeld wird ums Überleben kämpfen.“ Klar ist aber auch: Der EHC will ein drittes Spiel am Sonntag vermeiden. Lieber will er sein nächstes Heimspiel erst im Viertelfinale haben.

Jeff Likens hämmerte drauf, Tyler Scofield fälschte ab - in der 78. Minute war‘s die Entscheidung! Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg darf vom Viertelfinale träumen, braucht nach dem 4:3 (1:2, 1:1, 1:0) n. V. gestern gegen Krefeld nur noch einen Sieg aus maximal zwei weiteren Spielen gegen die Pinguine. Vor nur 1850 Zuschauern hatten zuvor Sebastian Furchner, Christoph Höhenleitner und Marco Rosa getroffen.

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