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Grizzlys Wolfsburg Drei gute Grizzlys sind viel zu wenig
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Drei gute Grizzlys sind viel zu wenig
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22:01 02.11.2015
Ohne erste Reihe wäre da nix los: Vor des Gegners Tor sorgen bei den Grizzlys nur drei Spieler für Furore. Andy Reiss (r.) dürfte das als Offensivverteidiger auch, aber er zählt zu den vielen Enttäuschungen. Quelle: Photowerk (bb)
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Mehr als 50 Prozent aller Grizzlys-Tore (25 von 46) vereinigt die erste Sturmreihe auf sich. Alle drei Angreifer sind top in der gesamten Liga. Sebastian Furchner hat die meisten Tore geschossen, Tyler Haskins die zweitmeisten Vorlagen gegeben, als Skorer belegen die beiden die Plätze zwei und drei hinter Schwenningens Rakete Will Acton (22 Punkten in nur zehn Spielen). Daniel Widing ist fünftbester Liga-Skorer.

„Das reicht auf Dauer nicht“, sagt Manager Charly Fliegauf völlig zu Recht. Schon jetzt reichen diese überdurchschnittlichen Leistungen weniger nicht für einen Play-Off-Platz. Was ist, wenn das Trio mal durchschnittlich spielt? Denn die meisten anderen sind nicht mal Durchschnitt. Neue nicht. Und etliche alte Wolfsburger auch nicht. Marco Rosa und Brent Aubin zusammen fünf Punkte – das ist im Prinzip gar nichts. Fliegauf: „Sie werden für Ertrag bezahlt. Vier Importstürmer in zusammengenommen 47 Einsätzen vier Tore“, rechnet er für Tim Wallace, Aubin, Rosa und Mark Voakes, der halbwegs im Soll ist, vor. „Das ist nicht das, was wir erwarten.“ Vertragsauflösungen könnten ein Mittel sein, „aber die kosten Geld.“ Und ein Spieler, der weg ist, trifft auch nicht.

Fliegauf will jetzt mal die Spielerberater kontaktieren, denen ja auch an der Zukunft ihrer Akteure gelegen ist. Der Manager: „Wir müssen einen Weg finden, dass mehr Jungs funktionieren.“ Denn nur dann führt Wolfsburgs Weg aus dem Keller.

Die Grizzlys Wolfsburg finden offenbar langsam ihre Zähne wieder. Zwar gab es mit 3:4 (1:1, 0:1, 2:1) nach Penaltys bei Red Bull München am Sonntag eine Niederlage, aber vor 3800 Zuschauern einen Punkt.

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