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Doppelter Penalty-Held Foucault beschert Grizzlys ein 5:4 in Straubing

Eishockey Doppelter Penalty-Held Foucault beschert Grizzlys ein 5:4 in Straubing

Das war nichts für schwache Nerven! Die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg führten bei den Straubing Tigers zweimal, schossen schöne Tore – und gewannen ihr erstes DEL_Spiel nach der Deutschland-Cup-Pause dennoch erst im Penaltyschießen. Der Held des Abends: Kris Foucault, der im Spiel einmal traf und nach der Overtime doppelt verwandelte

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Reingekniet: Die Grizzlys (l. Carter Proft, M. Rückkehrer Mark Voakes) gewannen eine turbulente Partie bei den Straubing Tigers (r. Adam Mitchell).

Quelle: Harald schindler

Straubing. Die Partie begann umkämpft, zunächst schien Wolfsburg den Vorwärtsgang nicht recht einlegen zu können, leichtfertige Scheibenverluste prägten zudem weite Teile des Eröffnungsdrittels. Trotzdem bissen sich die Grizzlys ins Spiel, Tore fielen bis zur ersten Unterbrechung jedoch keine. Foucault war zwar nah dran, scheiterte jedoch, nachdem er zwei Straubinger Verteidiger stehen gelassen hatte, an Ex-Grizzly Sebastian Vogl im Tigers-Kasten. Kurz vor Drittelende wurde es auch vor Wolfsburgs Tor einmal eng, Alexander Oblinger tauchte allein vor Felix Brückmann auf – der hielt jedoch ohne Probleme.

Nach der ersten Pause ging dann aber die Post ab: Erst brachte Gerrit Fauser die Grizzlys im Powerplay nach starker No-Look-Vorlage durch Tyler Haskins in Front, in der Folge hatte Wolfsburg das Spiel in der Hand. Trotzdem gelang Straubing der Ausgleich: Maurice Edwards brachte einen Rückhand-Schuss von der Grundlinie aufs Tor, die Scheibe fand ihren Weg an Brückmann vorbei zum 1:1. Keine zwei Minuten später führten die Gastgeber durch Oblinger mit 2:1, Brückmann war durch viel Verkehr vor dem Kasten die Sicht genommen worden.

Die Grizzlys ließen sich jedoch nicht lumpen: Foucault ließ erst die Tigers-Defensive stehen, hämmerte die Scheibe dann aus kurzer Distanz unter die Latte – alles wieder auf Anfang. Der Schwung war nun wieder auf Wolfsburger Seite, und nur wenig später bediente Fauser mit einem ähnlichen Pass wie beim 1:0 Haskins, der verwertete – die Grizzlys gingen mit der Führung in den Schlussabschnitt. Fauser urteilte vor dem letzten Drittel: „Wir haben ein paar Minuten lang den Fuß vom Gas genommen, das hat Straubing sofort ausgenutzt. Das muss uns eine Lehre sein.“

Und zuerst sah es danach aus, als hätte das Team von Trainer Pavel Gross das Spiel in der Hand: Stephen Dixon feuerte einen Schlagschuss von links auf Vogls Kasten, schon stand es 4:2. Straubing kam jedoch erneut zurück, Thomas Brandl und Levko Koper glichen die Partie erneut aus. Dabei blieb es bis zum Schluss. Auch die Verlängerung brachte trotz Grizzlys-Powerplay inklusive viel Druck keine Entscheidung.

Also ging es ins Penaltyschießen: Nachdem erneut Brandl traf, musste der letzte Wolfsburger Versuch sitzen. Foucault bezwang Vogl – und wurde von Gross gleich wieder über die Bande geschickt. Auch der zweite Versuch saß, Brandl verlor beim entscheidenden Penalty das Gleichgewicht, der Extra-Punkt ging damit an die Wolfsburger.

Dazu musste sich Foucault jedoch etwas einfallen lassen. „Es ist gut, wenn man den Goalie kennt, gegen den man antritt. Darum habe ich dieses Mal eine andere Bewegung versucht.“ Mit Erfolg – auch der Top-Skorer der Grizzlys freute sich über die Ausbeute. „Klar hätten wir lieber drei Punkte geholt, aber mit zweien sind wir auch happy. Dafür, dass wir so eine lange Pause hatten, haben wir ziemlich gut gespielt“, befand Foucault. „Der Sieg ist sehr wichtig, in der Tabelle sind alle nah beisammen.“ Am Sonntag kommen die Augsburger Panther nach Wolfsburg.

Von Yannik Haustein

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